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Schlagwort-Archive: Schattenspiele

Herzlich willkommen!

Herzlich willkommen auf „Heavens Food“ – dem Resonanzfeld zu meiner Tätigkeit im alternativen Kulturnetzwerk „Outbird“ – als Verleger, Netzwerker, kulturschaffender Kollaborateur -, aber auch zu Prosa und Lyrik aus meiner und fremder Feder, Kolumnen, Kunst abseits von Profit und Mainstream, ganzheitlichen Betrachtungen und Gedanken zum tieferem Verständnis der Dinge.

Sie finden hier Infos zu mir sowie meinen Veröffentlichungen. Gern empfehle ich Ihnen mit Verweis auf die rechte Spalte dieses Blogs obengenannte(n) Agentur, Verlag + Shop für alternative (Genuss)Kultur „Outbird“, den kleinen Herzblutverlag „Edition Outbird“ sowie das in ebendiesem erscheinende Vierteljahresmagazin für alternative Kultur „Outscapes“ (verlinkte Empfehlungen einfach anklicken).

Und warum eigentlich „Heavens Food“? Vielleicht, weil ich vor Jahren mein persönliches Lieblingsgedicht danach benannte und noch immer empfinde, dass es in weiten Teilen das menschliche (Gefühls)Leben beschreibt. Aber hören Sie doch selbst.

Ich freue mich, Sie hier begrüßen zu können, wünsche Freude beim Lesen, Diskutieren und sehr gern beim Weiterempfehlen – eben auf Ihre Resonanz. Herzlich willkommen!

Fotografin: Nicole Hesse
 
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Verfasst von - Juni 7, 2017 in In eigener Sache

 

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„Schattenspiele“ für den Gabentisch Ihrer/s Liebsten

Cover

Liebe Blogleser*,

sollten Sie für das herannahende Fest noch nach einem Geschenk mit sehr persönlicher Note suchen, empfehle ich Ihnen mein gemeinsam mit Fotografin Franziska Barth Anfang diesen Jahres realisiertes und im Verlag „Moonhouse Publishing“ zum Preis von 14,98€ erschienenes Prosa & Lyrik – Buch „Schattenspiele„. „Schattenspiele“ eignet sich hervorragend für innige und zeitvergessene Stunden bei Kerzenlicht, als Verbindung zwischen Ihren beiden Gefühlswelten oder als facettenreiches Kopfkino. Lassen Sie sich anregen!

Leseproben finden Sie unter diesem und diesem Link, Leserresonanzen finden Sie hier, bestellen können Sie das Buch hier. Sollten Sie gern eine persönliche Widmung wünschen, lassen Sie mir das Buch bitte nach Weihnachten zukommen (meine Anschrift teile ich Ihnen gern per eMail mit), sie erhalten es umgehend wieder zurück. Ich würde mich freuen, Sie als meine Leser zu begrüßen.

Herzlichen Dank und viel Vergnügen!
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*Gemeint sind beide bzw. alle Geschlechter.
 

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Fragment

Mein Kind fragt mich, was mit mir sei. Kaum öffne ich den Mund, um „nichts“ zu antworten, weiß ich, ich habe gelogen. Eine dieser kleinen unscheinbaren Lügen, mit denen man meint, sich und sein Kind schützen zu müssen.

Ich muss an Dich denken, an dieses luftige „Uns“, dass gerade jetzt in diesem Moment auseinander zu driften scheint, als fessele der herausfahrende Zoom irgendeines stillen Films unsere Blicke.
Keine Woche ist es her, dass es Alltag unserer noch jungen Liebe war, sich flüsternde, zärtliche, verlangende Gedanken zuzuschicken. Einen zu jeder Tageszeit und viele dazwischen auch – einfach so, ohne Grund und Erwartungshaltung, vollen Herzens.

Dieser schiere Bruch, dieser Bauchschmerz, unsere Gefühle hielten dem Alltag nicht stand, zerbrächen gleich gläsernen Knochen bei der leisesten Berührung, gibt dem Teufel Futter. Diesem Teufel in mir, so angreifbar zu sein, so verletzlich, weiter denn je geöffnet, nah am Salz meiner Tränen. Auch das ist gelogen; stets war er anwesend, der Teufel, umlauerte diese vielen Momente, in denen Du mir nahe warst, in denen Du an meinen Gedanken hingst.
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Verfasst von - September 15, 2015 in Literatur, Prosa + Lyrik

 

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Schach

Zeig nicht, was Du fühlst und sag nicht, was Du denkst. Zweifle an den Dingen, so stark Du nur kannst. Sei niemals nur Du selbst – es könnte (selbst)verletzen. Verweigere Dich reißfester Spannung. Rede Schwachsinn, wenn Du spürst, das große Themen nahen. Halt den Atem an, wenn Dir wie platzen ist. Sei so ungefähr wie möglich, wenn Du von Herzschlag (jetzt) nichts wissen willst. Besauf Dein kleines Hirn, wenn nur sie, nur sie, nur sie darin herumschwirrt. Gib ihr nichts zu fühlen, sie könnte dich greifen, packen, reißen. Schreib beklopptes Zeug wie dieses, um rauszukotzen, was tobt in Deinem Leib. Denk an Katastrophen – draußen in der Welt – wenn Du an nichts anderes mehr denken kannst. Ergreif die Flucht vorm Wüten Deines Herzens, nur nicht Du selbst zu sein, nur nicht zu spüren, wie groß, wie weit, wie un(be)greifbar Realismus toben kann. Wie samtrot Blutfluss sickern kann in diesem Endlosl(i)eben.
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Verfasst von - August 20, 2015 in Literatur, Prosa + Lyrik

 

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Schwebstoffe

Ich steh nicht mehr still, bin übervoll von Deinem Bild. Wieder und wieder rufe ich es auf, diese Schattenspiele, wie sie Dich ins Halbdunkel senken, liebevoll umkosen, als seiest Du Rausch. Rausch der Sterne vielleicht, Dein Blick in den Himmel getaucht, suchend, träumend, vielleicht ganz zart, vielleicht in tiefroten Gedanken versunken. Ich kann Dich spüren, ganz sanft, während ich mich auflöse.

Keine Woche ist es her, ich schlenderte die verschlafene, kalt umtoste Mole entlang, dass wir innehielten in ewigem Aneinandervorbeihasten und unbegründbarer Wortlosigkeit. Unreale Tage seitdem, strukturlos und ferne. Fünf Stunden Schlaf die letzte Nacht, unzählige Kaffee, ein Zeitgefühl versandenden Treibguts, von salzigem Tang umspült. Ich schwimme durch den Tag, irgendwo auf Zwischendeck versackt. Emotional unterzuckerte Gedanken, ein wieder und wieder warmer tiefer Herzschlag, ein Gefühl des Überflutens in meinem Bauch.
Und dazwischen? Immer wieder dieses Gefühl, als tanze Dein Schatten um mich herum, als würde sich jeden Moment Realität verschieben, als würden sich im nächsten Augenblick unsere Fingerspitzen berühren. Den anderen nachzuzeichnen, leis´ wie ein Hauch seine Formen zu umspielen. Flüsternde Fragen zu ersinnen an schlummernde Begierlichkeiten, an ruhelose Nächte, an schwebende, tanzende Sucht…
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Verfasst von - Juli 19, 2015 in Literatur, Prosa + Lyrik

 

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Buchvorstellung im „07Magazin“ erschienen

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Vielen Dank an den Herausgeber des „07Magazin“ für Gera und Region Carsten Kretschmann für die Vorstellung meines aktuellen Buches „Schattenspiele“ im aktuellen Juniheft. Warum sich die Marketingaktivitäten zu besagtem Buch darüber hinaus sehr in Grenzen halten, plane ich in einem eigenständigen Blogbeitrag zu beleuchten, wenn die richtige Zeit gekommen ist. Vielen Dank an dieser Stelle an Carsten Kretschmann.

 

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Sonntagmorgen

Graublauer Asphaltmorgen mit Lust auf stilles Leben. Schwarmtanz vom Straßenufer aufstiebender Spatzenwolken. Umschlungene Gedanken liebkosen strandsandenes Frühlingslicht. Durchsonntes Windliedsummen überm Deich, durch dessen Gras Erinnerungen streifen. Weg am Wasserkies, Muschelstibben, sorgenfreier Fluss. Durchstöbern naher Strandwaldwege. Teergeruch, schweigsame Urlaubsgehöfte, fast kindheitsgleich. Dein Herz schlägt nah an meiner Seite, enggetrennt zeichne ich Wege nach…

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