RSS

Schlagwort-Archive: Netzwelt

Hamburg II (weil es notwendig ist)

Nachdem Leitmedien und Koalitionspolitik konzertiert monothematisch, massenmanipulativ und quasi AfD-Wählerstimmen-freundlich Bericht über die Ereignisse in Hamburg erstatteten, tauchten nach und nach doch ganz andere, differenziertere Stimmen auf. Als besonders nennenswert verweise ich ausschnittweise auf das in der Musikzeitschrift „Intro“ erschienene Interview mit dem Fotografen Tim Bruening (Wachsamkeit gegenüber der Obrigkeit und ihren Medien scheint angebrachter denn je):

„… Wie befürchtet, ist die »Welcome To Hell«-Demo eskaliert. Wie hast du den Polizeieinsatz erlebt?

So wie die meisten Leute, die dort waren. Es war eine friedliche Veranstaltung, bis die Polizei die Demonstration eskaliert hat. Ich stand wie einige andere Fotografen, Journalisten und Schaulustige auf der Flutmauer und konnte die gesamte Demo überblicken. Die Polizei stoppte den Zug aufgrund von Vermummten. Nach einiger Zeit kam eine Durchsage aus einem Lautsprecherwagen, es wären keine Vermummungen mehr sichtbar, gefolgt von der Bitte, in Kürze alle weiter laufen zu lassen. Die Polizei griff dann jedoch die bis dahin friedlichen Demonstranten an. Und das mit einer unglaublichen Brutalität. Viele der Schaulustigen und selbst Journalisten schrien vor Entsetzen. Nicht nur im vorderen Teil der Demo brach Panik aus. […] Es wurde deshalb vermutet, das die Polizei mit falschen Karten spiele und die Demo von Anfang an aufgelöst werden solle. Das hat sich bestätigt. […] Die Polizei wollte bewusst diese Bilder kreieren.

[…]

Was dachtest du, als du die Bilder der »Autonomen« sahst, die in der Elbchaussee randalierten?

Mein erster Gedanke war: »Ok, krass! Heftig. Das sind Bilder, die kennt man sonst nur aus der Türkei, Ukraine oder Krisengebieten. Ab jetzt kann alles passieren.« Das musste man erst mal sacken lassen. Es sind schockierende Bilder, die bei vielen Fassungslosigkeit, Empörung und auch Wut auslösen. Aber nachdem ich mir verschiede Videos angesehen hatte, kam mir eine Frage, die ich nicht mehr loswerde: Wie können solche Bilder entstehen? Seit Wochen kann man keinen Schritt mehr machen, ohne von der Polizei beobachtet, befragt und belästigt zu werden. Überall in der Stadt sind Kameras installiert. Dutzende Helikopter fliegen. Es gibt 20 000 Bereitschaftspolizisten in der Stadt + LKA + BKA + SEK + ausländische Unterstützung und Geheimdienste. Die schwarzbekleideten »Autonomen«, die dort Autos anzündeten und dem schönen Ikea – den niemand im Viertel wollte – die Scheiben zerdepperten, legten randalierend eine Strecke zurück, für die man zu Fuß locker eine halbe Stunde braucht. Warum war da keine Polizei in Sichtweite? Keine Hundertschaft, wie sie sonst überall vor Ort war. Nicht mal ein Streifenwagen? Read the rest of this entry »

 

Schlagwörter:

Herzlich willkommen!

Herzlich willkommen auf „Heavens Food“ – dem Resonanzfeld zu meiner Tätigkeit im alternativen Kulturnetzwerk „Outbird“ – als Verleger, Netzwerker, kulturschaffender Kollaborateur -, aber auch zu Prosa und Lyrik aus meiner und fremder Feder, Kolumnen, Kunst abseits von Profit und Mainstream, ganzheitlichen Betrachtungen und Gedanken zum tieferem Verständnis der Dinge.

Sie finden hier Infos zu mir sowie meinen Veröffentlichungen. Gern empfehle ich Ihnen mit Verweis auf die rechte Spalte dieses Blogs obengenannte(n) Agentur, Verlag + Shop für alternative (Genuss)Kultur „Outbird“, den kleinen Herzblutverlag „Edition Outbird“ sowie das in ebendiesem erscheinende Vierteljahresmagazin für alternative Kultur „Outscapes“ (verlinkte Empfehlungen einfach anklicken).

Und warum eigentlich „Heavens Food“? Vielleicht, weil ich vor Jahren mein persönliches Lieblingsgedicht danach benannte und noch immer empfinde, dass es in weiten Teilen das menschliche (Gefühls)Leben beschreibt. Aber hören Sie doch selbst.

Ich freue mich, Sie hier begrüßen zu können, wünsche Freude beim Lesen, Diskutieren und sehr gern beim Weiterempfehlen – eben auf Ihre Resonanz. Herzlich willkommen!

Fotografin: Nicole Hesse
 
10 Kommentare

Verfasst von - Juni 7, 2017 in In eigener Sache

 

Schlagwörter: , , , , ,

What a wonderful life…

Es sieht aus wie ein riesiger Kamm und könnte unsere Ozeane retten: das „Pacific Garbage Screening“ (PGS). Noch ist die Anlage in der Entwicklungsphase, doch die Idee ist vielversprechend. Das PGS ist eine riesige schwimmende Plattform, die durch ihre spezielle Bauweise Plastikmüll aus dem Meer filtern soll. So könnten die Meere gereinigt und tausende Meereslebewesen gerettet werden. Denn für Fische, Meeressäuger und Vögel stellt Plastikmüll eine große Gefahr dar: Sie verheddern sich darin, fressen ihn versehentlich und sterben daran.

[…]

Die PGS-Plattform soll architektonisch so konzipiert sein, dass sie die Strömungen beruhigen kann und das Plastik wieder an die Oberfläche treibt. 35 Meter lange „Kiele“ bilden unter der Anlage eine Art Kanalsystem von etwa 400 Metern Länge.

„Das Wasser strömt durch das Kanalsystem, dabei werden die Bewegungen des Meeres punktuell beruhigt“, erklärt uns die Initiatorin des Projekts, Marcella Hansch. Das Plastik kann nun also durch seinen eigenen Auftrieb an die Oberfläche steigen und dort abgeschöpft werden. „Wir wissen aufgrund von ersten Berechnungen, dass dieses Prinzip funktioniert“, sagt Hansch. Das Projekt Pacific Garbage Screening war ihre Masterarbeit im Fach Architektur. Vor vier Jahren entwarf sie die Anlage, inzwischen steht hinter dem Projekt ein 15-köpfiges Team von Ehrenamtlichen. …“

Quelle / gesamter Artikel: Utopia.de

Bildnachweis: Pacific Garbage Screening

 

Schlagwörter: ,

Download-Alternative: pro „WeSendit“ – contra „WeTransfer“

Wer immer wieder größere Datenmengen übertragen muss und wie ich erhebliche Schwierigkeiten mit der US-amerikanischen Datensammelwut bei allen großen sozialen Netzwerken und Apps hat, lässt sich vielleicht auch für die Alternative zum weithin bekannten Datentransfer-Dienst „WeTransfer“ – „WeSendit“ – überzeugen. Laut „Wikipedia“ ist über WeTransfer zu erfahren: „Die Datenschutzrichtlinien von WeTransfer sagen dazu: „Aus technischen und operativen Gründen können personenbezogene Daten auch über Rechenzentren in den USA und andere Ländern außerhalb der EU bewegt werden, wo die Europäischen Datenschutzrichtlinien nicht gelten.““

WeSendit hingegen ist ein Schweizer Unternehmen mit Sitz und Rechenzentrum in der Schweiz; die Schweizer Verschwiegenheit ist mir wesentlich sympathischer. Zudem kann man im Gegensatz zu anderen Anbietern mit WeSendit bis zu fünf Gigabyte Daten verschicken. Empfehlung!

 
6 Kommentare

Verfasst von - Januar 16, 2017 in Ganzheit + Bewusstsein

 

Schlagwörter:

Frage an meine Leserschaft

Liebe Blogleser*, ich suche nach guten Tipps zu Blogs, deren Haupt- oder alleiniges Thema Buchbesprechungen sind. Ausschlußkriterium sind Blogs, die sich auf Thriller, Fantasy, Manga o. ä. spezialisiert haben und Prosa und Lyrik gegenüber nicht aufgeschlossen sind.

Ich freue mich über jede Rückmeldung per Kommentar oder per eMail an mich. Vielen Dank vorab!
__

*Wie gehabt gilt auch an dieser Stelle: ich verzichte auf unsinnige Sprachzerstörung und meine selbstverständlich immer jedes Geschlecht.
 

Schlagwörter: ,

Epigenetik: Vererbung von Traumata

4973532326_6c75ba32ba_zVererbte Traumata und die Tatsache, dass wir bis zu sieben Generationen weit in die Vergangenheit traumatische Erfahrungen „aufgesammelt“ haben können, stößt schon seit Längerem auf mein Interesse. Bei aller (anzustrebenden) Selbstbestimmtheit ist damit nicht auszuschließen, dass Stimmungsschwankungen, Hochempfindlichkeiten und in manchem Lebenslagen mangelnde Widerstandsfähigkeiten bei manchen Menschen eben genau darauf zurückzuführen sein könnten:

„… Ein Team von Wissenschaftlern des New York Mount Sinai Hospital, angeführt von Rachel Yehuda, untersuchte die Gene von 32 jüdischen Männern und Frauen, die entweder in einem Konzentrationslager gewesen und dort Zeuge und Opfer von Folter wurden, oder sich jahrelang während des zweiten Weltkriegs verstecken mussten.

Außerdem analysierten sie die Gene ihrer Kinder. Die, so weiß man schon länger, häufiger an Stress-Erkrankungen leiden als andere Menschen. Man verglich die Gene mit denen von jüdischen Familien, die während des Krieges außerhalb von Europa – und damit deutlich sicher lebten. Man fand große Unterschiede.

[…]

Die Ergebnisse gelten als deutlichstes Beispiel dafür, dass sich Traumata über die sogenannte „epigenetische Vererbung“ über Generationen fortpflanzen. So, wie auch Rauchen, die Ernährung und Stress allgemein die Gene von Kindern und womöglich sogar von Enkelkindern beeinflussen.

Read the rest of this entry »

 

Schlagwörter: ,

200+ und ein Dankeschön

Vor wenigen Tagen haben die Follower meines Blogs die Zweihundertermarke geknackt, was mir eine ziemliche Freude ist. Ich bedanke mich an dieser Stelle bei meiner Leserschaft für die vielen Anregungen und interessanten Beiträge in ihren eigenen Blogs, für ihre Likes und mittlerweile unzähligen immer wieder spannenden Kommentare und Kommentardiskussionen. Es darf gerne so weiter gehen, ich freue mich auf alles, was da kommen möge… 🙂

 
6 Kommentare

Verfasst von - Dezember 16, 2016 in In eigener Sache

 

Schlagwörter:

 
%d Bloggern gefällt das: