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Schlagwort-Archive: Entdeckungen

Mysterium Rabenvögel

Krähen sind (nicht nur das „Wappen“tier von „Outbird„, sondern auch) hochintelligent, gewitzt, spiegeln und faszinieren ihr (menschliches Gegenüber), lüften Geheimnisse und durchschauen Geheimniskrämerei. Als Krafttier unterstützen sie dabei, die Wahrheit aufzudecken, Lügner zu enttarnen und die eigenen Schattenseiten zu erforschen – ohne sich dafür in die Welt der Toten begeben zu müssen. Auch gilt die Krähe als Hüterin der heiligen Gesetze; viele heilige Schriften und Rituale indigener Völker stehen unter ihrem Schutz.

Einen sehr interessanten (wenngleich sehr irdischen) Beitrag zu den Rabenvögeln fand ich in der „Zeit“:

„… der Verhaltensforscher Konrad Lorenz pfiff auf jeglichen Aberglauben und näherte sich den taubengroßen Vögeln mit dem Blick eines Forschers. Dabei fand er unter anderem heraus, dass Dohlen sich über ihre Instinkte hinaus merken können, wer ihnen wohlgesonnen ist und wer nicht. Nähert sich ein Feind, warnen sie ihre Artgenossen mit speziellen Rufen. Stimmlich spielen Dohlen ohnehin in der Vogel-Champions-League, sie sind nämlich großartige Imitatoren: Neben ihrem angeborenen Repertoire schnappen sie im Laufe ihres bis zu zwei Jahrzehnte langen Lebens unzählige Geräusche auf – um ihre Stimme zu trainieren, aber auch, um andere Tiere und Artgenossen zu täuschen.

[…]

Die Vögel mit den auffallend hellblauen Augen sind nicht nur Nachmacher, sondern vollziehen auch geistige Transferleistungen: Plant eine Dohle, ihr Nest in einem Schornstein zu bauen, lässt sie zunächst einen Zweig hineinfallen, um zu hören, wie tief der Schlot ist. Dohlen sind Höhlenbrüter, neben Schornsteinen stehen Mauerlöcher, Dachstühle und Kirchtürme hoch im Kurs. Die Vögel sind zudem versierte Kletterer, eine senkrechte Mauer stellt keine Herausforderung für sie dar…“

Quelle / gesamter Artikel: hier.

Bildnachweis: Lili Popper / Unsplash.

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Lob der Melancholie

Mit dem Untertitel „Das Leben ist ein kurzer Lichtspalt zwischen zwei Ewigkeiten“ fand ich neulich diesen Artikel, der schon allein damit ein spannendes Thema aufmacht, dass erwähnter Samuel Beckett das vorgeburtliche embryonale Dasein als Gefängnis wahrnahm, unter dem er ein Leben lang litt (ich war bislang immer davon ausgegangen, dass das Verlassen desselben die eigentlichen Traumata wegbereiten hilft).

„… «Das Einzige, dem ich mich verpflichtet fühle, ist dieser arme eingeschlossene Embryo . . . Das ist die furchtbarste Situation, die man sich denken kann, denn man weiss, dass man sich in einer elenden Lage befindet, weiss aber nicht, ob es irgendetwas jenseits dieses Elends gibt oder irgendeine Möglichkeit, diesem Elend zu entkommen.»

Beckett hatte das Gefühl, dass es ihm auch nach seiner Geburt nie gelungen sei, sich aus diesem embryonalen Dasein zu befreien; ihm war, als befinde er sich nach wie vor in einem Gefängnis, aus dem er, solange er lebte, nicht entlassen würde. Deshalb konnte er sagen, dass der einstige Embryo nach wie vor in ihm lebte, nur eben ermordet. …“

Daneben wird im Artikel auch aus für mich spannender Perspektive das Thema „Melancholie“ aufgemacht:

„… Denn der Riss oder die im ursprünglichen Sinn des Wortes verstandene Krise kann jederzeit eintreten. Da wird einem plötzlich bewusst, dass man alles sein möchte, dass man teilhaben möchte an dem, was einem im Vergleich zu seinem eigenen beschränkten Dasein unendlich gross erscheint, in dem man aber dennoch nicht versinken kann. Und obwohl es unmöglich ist, alles zu sein, will man sich damit nicht abfinden.

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What a wonderful life…

Gestern in Thalbürgel / Ostthüringen.

 

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What a wonderful life…

Es sieht aus wie ein riesiger Kamm und könnte unsere Ozeane retten: das „Pacific Garbage Screening“ (PGS). Noch ist die Anlage in der Entwicklungsphase, doch die Idee ist vielversprechend. Das PGS ist eine riesige schwimmende Plattform, die durch ihre spezielle Bauweise Plastikmüll aus dem Meer filtern soll. So könnten die Meere gereinigt und tausende Meereslebewesen gerettet werden. Denn für Fische, Meeressäuger und Vögel stellt Plastikmüll eine große Gefahr dar: Sie verheddern sich darin, fressen ihn versehentlich und sterben daran.

[…]

Die PGS-Plattform soll architektonisch so konzipiert sein, dass sie die Strömungen beruhigen kann und das Plastik wieder an die Oberfläche treibt. 35 Meter lange „Kiele“ bilden unter der Anlage eine Art Kanalsystem von etwa 400 Metern Länge.

„Das Wasser strömt durch das Kanalsystem, dabei werden die Bewegungen des Meeres punktuell beruhigt“, erklärt uns die Initiatorin des Projekts, Marcella Hansch. Das Plastik kann nun also durch seinen eigenen Auftrieb an die Oberfläche steigen und dort abgeschöpft werden. „Wir wissen aufgrund von ersten Berechnungen, dass dieses Prinzip funktioniert“, sagt Hansch. Das Projekt Pacific Garbage Screening war ihre Masterarbeit im Fach Architektur. Vor vier Jahren entwarf sie die Anlage, inzwischen steht hinter dem Projekt ein 15-köpfiges Team von Ehrenamtlichen. …“

Quelle / gesamter Artikel: Utopia.de

Bildnachweis: Pacific Garbage Screening

 

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