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Archiv der Kategorie: Personalien

Ralph Waldo Emerson | Erfolg

„Erfolg heißt: oft viel lachen, die Achtung intelligenter Menschen und die Zuneigung von Kindern gewinnen. Die Anerkennung aufrichtiger Kritiker verdienen und den Verrat falscher Freunde ertragen. Schönheit bewundern. In Anderen das Beste finden. Die Welt ein wenig besser verlassen, ob durch ein gesundes Kind, ein Stückchen Garten oder einen kleinen Beitrag zur Verbesserung der Gesellschaft. Wissen, das wenigstens das Leben eines anderen Menschen leichter war, weil Du gelebt hast. Das bedeutet nicht umsonst gelebt zu haben.“

 

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Ulrich Schaffer | Erinnerung

Die Erinnerung ist ein großes Land,
das jeden Tag wächst.
Das, was war, will Gott sein –
der Maßstab, die Richtung, der Himmel,

bis ich merke,
dass Himmel immer ist,
was noch nicht war.
So erinnere ich mich an die Zukunft,
das größte aller Länder,
meine tiefste Heimat.

Bildnachweis: Christine Rether

 
2 Kommentare

Verfasst von - Juli 18, 2017 in Personalien, Prosa + Lyrik

 

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Hamburg II (weil es notwendig ist)

Nachdem Leitmedien und Koalitionspolitik konzertiert monothematisch, massenmanipulativ und quasi AfD-Wählerstimmen-freundlich Bericht über die Ereignisse in Hamburg erstatteten, tauchten nach und nach doch ganz andere, differenziertere Stimmen auf. Als besonders nennenswert verweise ich ausschnittweise auf das in der Musikzeitschrift „Intro“ erschienene Interview mit dem Fotografen Tim Bruening (Wachsamkeit gegenüber der Obrigkeit und ihren Medien scheint angebrachter denn je):

„… Wie befürchtet, ist die »Welcome To Hell«-Demo eskaliert. Wie hast du den Polizeieinsatz erlebt?

So wie die meisten Leute, die dort waren. Es war eine friedliche Veranstaltung, bis die Polizei die Demonstration eskaliert hat. Ich stand wie einige andere Fotografen, Journalisten und Schaulustige auf der Flutmauer und konnte die gesamte Demo überblicken. Die Polizei stoppte den Zug aufgrund von Vermummten. Nach einiger Zeit kam eine Durchsage aus einem Lautsprecherwagen, es wären keine Vermummungen mehr sichtbar, gefolgt von der Bitte, in Kürze alle weiter laufen zu lassen. Die Polizei griff dann jedoch die bis dahin friedlichen Demonstranten an. Und das mit einer unglaublichen Brutalität. Viele der Schaulustigen und selbst Journalisten schrien vor Entsetzen. Nicht nur im vorderen Teil der Demo brach Panik aus. […] Es wurde deshalb vermutet, das die Polizei mit falschen Karten spiele und die Demo von Anfang an aufgelöst werden solle. Das hat sich bestätigt. […] Die Polizei wollte bewusst diese Bilder kreieren.

[…]

Was dachtest du, als du die Bilder der »Autonomen« sahst, die in der Elbchaussee randalierten?

Mein erster Gedanke war: »Ok, krass! Heftig. Das sind Bilder, die kennt man sonst nur aus der Türkei, Ukraine oder Krisengebieten. Ab jetzt kann alles passieren.« Das musste man erst mal sacken lassen. Es sind schockierende Bilder, die bei vielen Fassungslosigkeit, Empörung und auch Wut auslösen. Aber nachdem ich mir verschiede Videos angesehen hatte, kam mir eine Frage, die ich nicht mehr loswerde: Wie können solche Bilder entstehen? Seit Wochen kann man keinen Schritt mehr machen, ohne von der Polizei beobachtet, befragt und belästigt zu werden. Überall in der Stadt sind Kameras installiert. Dutzende Helikopter fliegen. Es gibt 20 000 Bereitschaftspolizisten in der Stadt + LKA + BKA + SEK + ausländische Unterstützung und Geheimdienste. Die schwarzbekleideten »Autonomen«, die dort Autos anzündeten und dem schönen Ikea – den niemand im Viertel wollte – die Scheiben zerdepperten, legten randalierend eine Strecke zurück, für die man zu Fuß locker eine halbe Stunde braucht. Warum war da keine Polizei in Sichtweite? Keine Hundertschaft, wie sie sonst überall vor Ort war. Nicht mal ein Streifenwagen? Read the rest of this entry »

 

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Ralf Bönt | Freiheit

„Diese Gesellschaft ist unfrei, weil Freiheit auch bedeuten muss, vom anderen in meinem Menschsein gesehen, akzeptiert und, ja, gefördert zu werden. Jederzeit.“

 

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Harald Martenstein | Desensiblisierung

„Wenn irgendeine Gruppe sagt, über uns darf man keine Witze machen, Kritik streng verboten, dann ist das ja eine Aufforderung zur Desensibilisierung. Phobien heilt man durch Desensibilisierung.“

Aus einem Interview zu grüner/m Hysterie und Zensurismus

 

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Von Büchern (und Büchern)

<Ich möchte an dieser Stelle kurzgefasst auf eine zunehmend umfangreiche Auswahl an Büchern hinweisen, die im Onlinestore der/s Agentur + Verlages für alternative (Genuss)Kultur "Outbird" erhältlich sind und mit eigener Handschrift nach des Lesers Pulsschlag greifen: neben Werken von Musikerlegenden wie Joy Divisions Ex-Sänger Ian Curtis ("So This Is Permanence„), Nick Cave („Der Tod des Bunny Munroe„, The Sick Back Song„), Rio Reiser („König von Deutschland„), Courtney Love („Dirty Blond„), aber auch Sandow („30 Jahre zwischen Harmonie und Zerstörung„) und einer Auswahl des „Die Art“-Sängers H. Makarius Oley

<…findet sich Literatur um Beat, Aus/fbruch, Revolution und der Kälte der High Society von beispielsweise Ernesto Che Guevara, Charles Bukowski, Jack Kerouac, Bret Easton Ellis, aber auch Neuzeitperlen wie Heinz Strunk, dem Enfant Terrible der Forensik Mark Benecke, Dirk Bernemann, der multikreativen Workaholicerin Bianca Stücker, dem Weltenwanderer Michael Schweßinger, Benjamin Schmidt (und, und, und…)…

<…und wessen Vorlieben auf Hörbüchern liegen, dem empfehle ich – nicht zuletzt aus der Tonschmiede des preisgekrönten Hörbuchautoren Kai Grehn – vertonte Legenden wie Charles Baudelaire, Henry David Thoreau, Jack London, Walt Whitman, Mark Twain oder William S. Burroughs (um nur diese Auswahl zu nennen)…

Empfehlung(en)!

(Und wer eine größere Auswahl wünscht: im besagten Shop gibt es unter anderem auch Ledertaschen, Holzmasken, Schmuck, Räucherwaren u. v. m….)

 

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Sean Penn | Leben

„Wir haben eine Generation, wo sich jeder zur eigenen Marke machen will, anstatt einfach zu leben.“

 

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