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Archiv der Kategorie: Kolumne

„Outscapes“-Magazin #5 erhältlich

Reifer und auf seine kantige Art vielleicht auch etwas erwachsener geworden, ist die nunmehr fünfte Ausgabe des „Outscapes“-Magazins für alternative Kultur erschienen. Quasi druckfrisch, beinhaltet es Interviews mit dem Ingeborg-Bachmann-Preisträger und verstörend offenen Romanautoren Peter Wawerzinek, der rastlosen Autorin und der schwarzen Szene verbundenen Musikerin Luci van Org, dem Festivalveranstalter des deutschlandweit einzigartigen Cinefonie-Festivals Jörg Mathieu, aber auch zahlreichen anderen wunderbar ver-rückten Querdenkern, Hochfliegern und bewundernswerten KünstlerInnen.

Das Magazin ist ab sofort unter diesen Auslagestellen gratis (online zzgl. Bearbeitungs-/Versandkosten) erhältlich und einmal mehr sei an dieser Stelle daran erinnert, dass jedes Abonnement, ob Jahres- oder Jahresförder-, wie auch jede Anzeigenschaltung, die Arbeit des Redaktionsteams für eine unabhängige Kultur unterstützt. Herzlichen Dank!

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„Outscapes“-Magazin #4: in Kürze druckfrisch erhältlich

Mit dem in Kürze erscheinenden und bereits jetzt vorbestellbaren Vierteljahresmagazin für Alternativkultur „Outscapes“ #4 nähern wir uns dem Zrikelschluss des Jahresrades. Einmal mehr um vier Seiten gewachsen, konnten wir für die 4. Ausgabe den Forensiker Mark Benecke für ein langes Interview zu(m Zustand de)r Kunst der schwarzen Szene gewinnen, aber auch Eddie vom Jenaer („Wir sind kein Punk-)Label(!“) „Majorlabel“, Romina Nikolić zur wahrhaft hochästhetischen Anthologie „Radiance“ zur Serie „Hannibal“, Autorin Kathy Kahner zum Dadaismus ihrer Texte sowie den Dresdener Allroundkünstler Schmuddl zum Fraß der Gentrifizierung am Beispiel der Dresdener Neustadt befragen. Einmal mehr ein spannendes Magazin, welches neben genannten Protagonisten selbstverständlich auch in Sachen Kolumne, Rezension, Lyrik und Kulturkritik nicht zu kurz kommt.

Abonnieren lohnt sich (nicht zuletzt wegen der Verlosung eines aktuellen, handsignierten Mark Benecke-Buches) 🙂 – Empfehlung!

 

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Druckfrisch: „Outscapes“ – Magazin Nr. 3

Vielleicht ist es für uns als Redaktionsteam, für mich, ein Anker, ein Innehalten, im Vierteljahresrhythmus das „Outscapes“-Magazin herauszugeben und die Zeit nach dem unvermeidlichen Davor zu genießen. Ein Resultat schier wahnwitzigen Idealismus´ und unglaublich hoher Energieausstöße, der Koordination teilweise über vierzehn Tage und länger andauernder Konversationen und Verhandlungen geschuldet. Mails, Telefonate, das Anschwellen der Tonintervalle eingehender Nachrichten. Interviews, Berichte, eine Rezension, Bild-Lyrik-Symbiosen, die gefühlt richtige Grafik, endlos viele Chancen, Offenbarungen, Korrekturen… immer wieder Korrekturen…

Warum das alles sein muß? Weil es einer tiefen Befriedigung gleich kommt, seine Träume zu verwirklichen, wundervoll kreative Menschen sichtbar zu machen, zunehmend positive Resonanzen zu erhalten und als Medium immer ein Stück weiter wachsen zu können. Magazin 3 ist vor wenigen Tagen nun erschienen.
Die treibenden Größen des Emo-Punks (und diverser anderer Schubladen) „Fliehende Stürme“ haben sich im Interview im Leipziger „Puschkin“ verewigt, das hochenergetische Multitalent Bianca Stücker spricht über ihre Obsessionen zwischen Tanzshows, Buchveröffentlichungen und Musikprojekten, vom „schreibenden Krüppel“ Benjamin Schmidt sind Einblicke in ein Autorenleben mit Querschnittslähmung zu erhalten, auch spricht – nicht zuletzt – Emma Wolff über japanische Haiku-Lyrik, ihr Engagement für (Eltern) autistische(r) Kinder und Spiritualität… von weiteren Inhalten an dieser Stelle zu schweigen…

Es mag subjektiv klingen und die ersten Resonanzen verallgemeinern, aber das aktuelle „Outscapes“-Magazin ist einmal mehr sehr lesenswert. Es hat einmal mehr an Umfang gewonnen und gibt all jenen ein Gesicht, die in den Feuilletons und Kultursendungen allzu oft vergessen werden… Wer das in der „Edition Outbird“ erschienene Magazin kauft oder abonniert, unterstützt damit auch unser Engagement für alternative Kreativkultur.

Ich, wir, sage(n) herzlichen Dank!

 

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Des Bloggens müde?

…nein, eigentlich nicht. Und ja, irgendwie doch. Derzeit rennt die Zeit in ihrer reichhaltigen Fülle, vieles hat sich entwickelt und entwickelt sich und bedarf meiner achtsamen Sinne. Und sosehr ich Lebensweisheiten liebe, die immer wieder zu mir kommen, Lieblingsplätze und all diese feinen Dinge, so sehr scheint es mir mittlerweile oder momentan überholt, diese kreisförmigen Bewegungen fortzuführen. Zudem komme ich kaum noch dazu, meine liebsten Blogs, die Zeilen, Bilder und Welten meiner Blogfreunde zu besuchen, zu genießen und wertzuschätzen. Es kann und wird also eine neue Fragmentierung stattfinden – von Zeit und In(ne)halten. Das nimmt mir den Druck, den selbstgemachten, den es zuletzt bedeutet hat und der bekanntlich ja jede Kreativität auf Messers Schneide setzt… Ich werde bleiben – und gehen. Passt also zu meiner Ambivalenz 🙂 Sobald sich im Geiste alles sortiert hat, nicht dieser allgemeinen Gier nach Selbstdarstellung hinterherhetzt (von der sich das Bloggerversum in weiten Teilen so angenehm abhebt) und befähigt ist, mit dem großen Flusse zu fließen, werde ich auch hier wieder Spuren legen… also „bald“, wenn man es relativ betrachten will…

 

Das lachende Kind in uns

Ich konnte erst gestern wieder mit Begeisterung und diesem kleinen Herzfunken-„Pling“ in mir feststellen, wie sehr ich es liebe, wenn Menschen einfach noch Kind sein können bzw. geblieben sind. Ihr Ding durchziehen, an ihre Träume glauben, als Erwachsener ein integriertes Leben führen und dennoch diesen kleinen Jungen oder dieses kleine Menschen in sich tragen und darum um Gottes Willen auch keinen Hehl machen. Ich liebe es so sehr und seit gestern ist mir wörtlich bewusst, was ich vorher irgendwie fühlte: dass das einer der Gründe dafür ist, dieses Leben zu lieben.

Mit meiner Tante hatte ich einmal mehr ein hochinteressantes Gespräch, dass meine Erkenntnisse aus Hermann Meyer „Die Gesetze des Schicksals“ bestätigte: Matriarchat und Patriarchat haben im Grunde nichts mit Frau und Mann zu tun, sondern mit Handlungssystemen. Das eine technisch, kalt und rücksichtslos gegenüber den Kräften und Säften der Natur, das andere gütig, achtsam, mit ihr, mit ihren Wandlungen lebend. Ich wusste bis heute bei diesem einen Punkt nicht, weshalb mich mein Engagement für die Rechte von Männern so aufgerieben hat, da es ja mehrere Gründe gab oder gibt. Aber mit dieser Erkenntnis zurückzufühlen, heißt für mich erkennen, dass in diesen (feministischen) Netzwerken und diesem System im System sehr viel Kälte, mangelnder Zugang zum inneren Kind, Verschlossenheit und Abspaltung (des männlichen Anteils) die herrschende Feder führen.

Meine Tante wie alle weiteren gestrigen Leipziger Termine haben mir einmal mehr gezeigt, wer ich bin und sich damit mir gezeigt, weil geöffnet. Menschen, die ihr inneres Kind frei toben lassen, haben es in diesem System schwerer, aber sie sind sich sehr viel näher als Menschen, die einen unfassbar hohen Wert auf Erwachsensein, auf Funktionieren, Statussymbole und Härte legen.

Dafür, Teil von diesen Querdenkern und Herzmenschen sein zu können, bin ich sehr dankbar.

 

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Von Wurzeln und Flügeln

624f25a7d7897fb012b5deeb1107b4d8Dieses Jahr hatte es in sich. Und war dabei nur einen Flügelschlag lang…

Und sonst so? Fressen Kolibris eigentlich Reiskörner? Diese kleinsten Kunstwerke, die mitunter unfassbar geduldige Menschen mit endlos vielen Schriftzeichen beschriften? Keine Ahnung, warum ich daran denken muss. Vielleicht, weil diese Vielzahl von Ebenen, die uns (und Leben) ausmachen, so endlos viele Informationen in sich tragen? Vielleicht, weil die Stimme des Kopfes überschätzt wird? Vielleicht aber auch, weil es mehr denn je unsere Aufgabe ist, uns nicht blenden und spalten zu lassen, unsere Sinnesorgane, deren Manipulierbarkeit, all diesen so wunderbar leicht lenkbaren Herdentrieb immer wieder aufs Neue in Frage zu stellen… Read the rest of this entry »

 

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„Outscapes“ – Magazin Nr. 2 erhältlich

coverIrgendwo am Rande einer Lesetour, in Halle / Salle wie auch Karlsruhe, fallen Gespräche ins Notizheft. Gespräche mit kreativen Größen kommen in Fluss, Netzwerke entstehen, immer wieder neue Anreize und Lichtblicke tauchen auf… Oder Interviews mit Menschen, deren Herzblut in Dinge fließt, die im Herzen Platz finden, sich dort verankern, Features, Kolumnen, Statements und Lyrik…

Zum nunmehr zweiten Mal nach verflogenen drei Monaten geht das Magazin für alternative Kultur „Outscapes“ in Kürze in die Veröffentlichung. Umfangreicher ist es geworden, auch trägt es nunmehr das Imprint der „Edition Outbird„, unter der es erscheint, sowie eine ISSN-Nummer der Deutschen Nationalbibliothek. Unter diesem Link sind die spannenden Inhalte und Schlaglichter der Kreativkultur zu finden; unser Redaktionsteam freut sich darüber hinaus über jeden Abonnent und damit Unterstützer alternativer Kunst und Literatur.

Vielen herzlichen Dank und viel Vergnügen!

 

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