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Archiv der Kategorie: Fotografie + Vertonung

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Danielle Tunstall „Fear“

 

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„Outscapes“-Magazin #4: in Kürze druckfrisch erhältlich

Mit dem in Kürze erscheinenden und bereits jetzt vorbestellbaren Vierteljahresmagazin für Alternativkultur „Outscapes“ #4 schließt sich quasi das Jahresrad. Einmal mehr um vier Seiten gewachsen, konnten wir für die 4. Ausgabe den Forensiker Mark Benecke für ein langes Interview zu(m Zustand de)r Kunst der schwarzen Szene gewinnen, aber auch Eddie vom Jenaer („Wir sind kein Punk-)Label(!“) „Majorlabel“, Romina Nikolić zur wahrhaft hochästhetischen Anthologie „Radiance“ zur Serie „Hannibal“, Autorin Kathy Kahner zum Dadaismus ihrer Texte sowie den Dresdener Allroundkünstler Schmuddl zum Fraß der Gentrifizierung am Beispiel der Dresdener Neustadt befragen. Einmal mehr ein spannendes Magazin, welches neben genannten Protagonisten selbstverständlich auch in Sachen Kolumne, Rezension, Lyrik und Kulturkritik nicht zu kurz kommt.

Abonnieren lohnt sich (nicht zuletzt wegen der Verlosung eines aktuellen, handsignierten Mark Benecke-Buches) 🙂 – Empfehlung!

 

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Von Büchern (und Büchern)

<Ich möchte an dieser Stelle kurzgefasst auf eine zunehmend umfangreiche Auswahl an Büchern hinweisen, die im Onlinestore der/s Agentur + Verlages für alternative (Genuss)Kultur "Outbird" erhältlich sind und mit eigener Handschrift nach des Lesers Pulsschlag greifen: neben Werken von Musikerlegenden wie Joy Divisions Ex-Sänger Ian Curtis ("So This Is Permanence„), Nick Cave („Der Tod des Bunny Munroe„, The Sick Back Song„), Rio Reiser („König von Deutschland„), Courtney Love („Dirty Blond„), aber auch Sandow („30 Jahre zwischen Harmonie und Zerstörung„) und einer Auswahl des „Die Art“-Sängers H. Makarius Oley

<…findet sich Literatur um Beat, Aus/fbruch, Revolution und der Kälte der High Society von beispielsweise Ernesto Che Guevara, Charles Bukowski, Jack Kerouac, Bret Easton Ellis, aber auch Neuzeitperlen wie Heinz Strunk, dem Enfant Terrible der Forensik Mark Benecke, Dirk Bernemann, der multikreativen Workaholicerin Bianca Stücker, dem Weltenwanderer Michael Schweßinger, Benjamin Schmidt (und, und, und…)…

<…und wessen Vorlieben auf Hörbüchern liegen, dem empfehle ich – nicht zuletzt aus der Tonschmiede des preisgekrönten Hörbuchautoren Kai Grehn – vertonte Legenden wie Charles Baudelaire, Henry David Thoreau, Jack London, Walt Whitman, Mark Twain oder William S. Burroughs (um nur diese Auswahl zu nennen)…

Empfehlung(en)!

(Und wer eine größere Auswahl wünscht: im besagten Shop gibt es unter anderem auch Ledertaschen, Holzmasken, Schmuck, Räucherwaren u. v. m….)

 

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Lob der Melancholie

Mit dem Untertitel „Das Leben ist ein kurzer Lichtspalt zwischen zwei Ewigkeiten“ fand ich neulich diesen Artikel, der schon allein damit ein spannendes Thema aufmacht, dass erwähnter Samuel Beckett das vorgeburtliche embryonale Dasein als Gefängnis wahrnahm, unter dem er ein Leben lang litt (ich war bislang immer davon ausgegangen, dass das Verlassen desselben die eigentlichen Traumata wegbereiten hilft).

„… «Das Einzige, dem ich mich verpflichtet fühle, ist dieser arme eingeschlossene Embryo . . . Das ist die furchtbarste Situation, die man sich denken kann, denn man weiss, dass man sich in einer elenden Lage befindet, weiss aber nicht, ob es irgendetwas jenseits dieses Elends gibt oder irgendeine Möglichkeit, diesem Elend zu entkommen.»

Beckett hatte das Gefühl, dass es ihm auch nach seiner Geburt nie gelungen sei, sich aus diesem embryonalen Dasein zu befreien; ihm war, als befinde er sich nach wie vor in einem Gefängnis, aus dem er, solange er lebte, nicht entlassen würde. Deshalb konnte er sagen, dass der einstige Embryo nach wie vor in ihm lebte, nur eben ermordet. …“

Daneben wird im Artikel auch aus für mich spannender Perspektive das Thema „Melancholie“ aufgemacht:

„… Denn der Riss oder die im ursprünglichen Sinn des Wortes verstandene Krise kann jederzeit eintreten. Da wird einem plötzlich bewusst, dass man alles sein möchte, dass man teilhaben möchte an dem, was einem im Vergleich zu seinem eigenen beschränkten Dasein unendlich gross erscheint, in dem man aber dennoch nicht versinken kann. Und obwohl es unmöglich ist, alles zu sein, will man sich damit nicht abfinden.

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Summe 

„Die Summe meiner Eigenschaften ist ein komplizierter Bruch.“

Songzitat aus „Identitetris“ von Pavlidis feat. Lemur & Käptn Peng

 

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What a wonderful life…

Gestern in Thalbürgel / Ostthüringen.

 

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Lutz Seiler | Kruso

„Das ist Hiddensee, Ed, verstehst du, hidden – versteckt? Die Insel ist das Versteck, die Insel ist der Ort, wo sie zu sich kommen, wo man zurückkehrt in sich selbst, das heißt zur Natur, zur Stimme des Herzens, wie Rousseau es sagt. […] Die Insel ist die Erfahrung. Eine Erfahrung, die es ihnen erlaubt, zurückzukehren, als Erleuchtete.“

Zitat aus dem gleichnamigen Buch.

Bildnachweis: Badische Zeitung

 

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