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Ralf Bönt | Freiheit

07 Jul

„Diese Gesellschaft ist unfrei, weil Freiheit auch bedeuten muss, vom anderen in meinem Menschsein gesehen, akzeptiert und, ja, gefördert zu werden. Jederzeit.“

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24 Antworten zu “Ralf Bönt | Freiheit

  1. Reiner

    Juli 7, 2017 at 4:04 am

    Sehen und gesehen werden.

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    • Tristan Rosenkranz

      Juli 7, 2017 at 5:21 am

      Ich glaub, ausgerechnet das meint er nicht…

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      • Reiner

        Juli 7, 2017 at 5:36 am

        Jedes Ding hat zwei Enden.
        Wenn ich erwarte, in meinem Menschsein gesehen, akzeptiert und, ja, gefördert zu werden, sollte ich auch bereit sein, meinerseits andere ebenso zu sehen, zu akzeptieren, zu fördern.

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      • Tristan Rosenkranz

        Juli 7, 2017 at 5:38 am

        Unbestritten. Dennoch hat es nichts mit dem Zitat zu tun, wie es urspünglich gemeint war. Aber es trifft in gewisser Weise schon zu.

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      • Christiane

        Juli 7, 2017 at 7:31 am

        Magst du erklären, wie es gemeint war? Ich hätte es genauso verstanden wie Reiner.

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      • Tristan Rosenkranz

        Juli 7, 2017 at 8:50 am

        Ich stimme Euch zu, uneingeschränkt. Es kommt halt auf die Perspektive an. „Sehen und gesehen werden“ hat ja ursprünglich Eitelkeit zum Thema, darum gehts bei Bönt überhaupt nicht.

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      • Christiane

        Juli 7, 2017 at 8:53 am

        Ach so, als Eitelkeitsthema habe ich das überhaupt nicht gesehen. Danke! 🙂

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      • Tristan Rosenkranz

        Juli 7, 2017 at 8:55 am

        🙂

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  2. kopfundgestalt

    Juli 7, 2017 at 5:14 am

    Ein hehrer Wunsch….das ist wohl eines der Dinge, die man als Kind bald verlernen muß.

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  3. roerainrunner

    Juli 7, 2017 at 2:35 pm

    Gefördert werden? Ist das nicht eine Forderung an andere?
    Wie frei man ist, bestimmt man teilweise auch selbst. Man kann sich z.B. von Meinungen anderer freimachen…

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    • Tristan Rosenkranz

      Juli 7, 2017 at 3:17 pm

      Teilweise, das stimmt. Und insbesondere und ganz wichtig – von den Meinungen anderer. Das stimmt. Aber richtig frei sind wir nie. Und im Miteinander ist es eine fortwährende Übung…

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      • roerainrunner

        Juli 7, 2017 at 3:19 pm

        Würde die Schuld da aber eher im Individuum suchen, statt zu sagen „Die Gesellschaft macht, dass ich nicht frei bin.“ Schön weggeschoben 😉

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      • Tristan Rosenkranz

        Juli 7, 2017 at 3:22 pm

        Naja, nein… so einfach ist es nicht. Kannst Du denn tatsächlich richtig frei sein? So auch von Datenspuren, Eingesperrtheit in gewisse Strukturen und Zwänge? Ich kenne niemanden, der das von sich sagen kann.

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      • roerainrunner

        Juli 7, 2017 at 3:26 pm

        Datenspuren? Ich entscheide doch selbst, welche Datenspuren ich hinterlasse? Da hat die Gesellschaft mal gar nix mit zu tun.
        In welche Strukturen und Zwänge ich mich einsperren lasse, entscheide ich ebenfalls selbst. Klar, bei manchen Entscheidungen gibt’s nur Hop oder Flop („Arbeite ich oder lebe im Wald“). Aber eine Entscheidung gibt’s meines Erachtens nach immer 😉

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      • Tristan Rosenkranz

        Juli 8, 2017 at 8:46 am

        Wo wir unsere Datenspuren hinterlassen, können wir weder beim Geld noch den allgegenwärtigen Kameras noch dem Handy noch Google, Amazon, Facebook & Co. noch der Krankenversicherungskarte noch dem elektronischen Zahlungsverkehr beeinflussen oder mitentscheiden…

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      • roerainrunner

        Juli 8, 2017 at 9:06 am

        Theoretisch schon. Du könntest in den Wald/auf eine Insel ziehen, dein Essen selbst anbauen und dem gesamten Geldsystem, Gesundheitssystem und Kapitalismus abschwören. Im Wald/auf einsamen Inseln gibt’s auch keine Kameras. Damit ist es natürlich deine Entscheidung. Du hast dich entschieden, dass es dort draußen unbequem/kalt ist und du lieber gewisse Annehmlichkeiten hast.

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      • Tristan Rosenkranz

        Juli 8, 2017 at 10:57 am

        War von mir die Rede? Wusste ich gar nicht 😉

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      • roerainrunner

        Juli 8, 2017 at 4:17 pm

        Nein, das war ja nur ein Beispiel 😉
        Klar gibt es viele Dinge, da sind wir unfrei, bzw. da ist das Leben eher ein Multiple-Choice-Test: Du hast bestimmte Vorgaben, zwischen denen du entscheiden musst.
        Aber manchmal hab ich das Gefühl, die Menschen machen es sich auch ein bisl selbst schwer 🙂

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      • Tristan Rosenkranz

        Juli 9, 2017 at 8:14 pm

        Das auch – ja, da stimme ich Dir zu…

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  4. Mirjam M.

    Juli 14, 2017 at 10:29 am

    Eine Möglichkeit frei zu sein wäre, ein Rückzug von der hautnahen Reibung mit der Masse.
    Denn je dichter man mit anderen zusammen ist, oder lebt, um so unfreier wird man. Je mehr entsteht der Wunsch nach Freiheit. Denn sie bedeutet ja Freiheit von vielem, was so ein Miteinander mit sich bringt. Außerdem, gibt sie Ruhe, Kraft, Konzentration..
    (spannendes Thema, immer wieder) (:

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    • Tristan Rosenkranz

      Juli 14, 2017 at 9:28 pm

      Einerseits muss ich Dir unbedingt zustimmen, andererseits brauchen wir Menschen als soziale Wesen das Spiegelbild unserer Gegenüber.

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  5. Mirjam M.

    Juli 16, 2017 at 7:56 pm

    Ja. Richtig. Danke. (:
    „Keiner lebt sich selbst allein… “ Das wusste sogar schon Paulus. 💡

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