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Archiv für den Monat Juli 2017

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Fundstück(e)

 

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Ralph Waldo Emerson | Erfolg

„Erfolg heißt: oft viel lachen, die Achtung intelligenter Menschen und die Zuneigung von Kindern gewinnen. Die Anerkennung aufrichtiger Kritiker verdienen und den Verrat falscher Freunde ertragen. Schönheit bewundern. In Anderen das Beste finden. Die Welt ein wenig besser verlassen, ob durch ein gesundes Kind, ein Stückchen Garten oder einen kleinen Beitrag zur Verbesserung der Gesellschaft. Wissen, das wenigstens das Leben eines anderen Menschen leichter war, weil Du gelebt hast. Das bedeutet nicht umsonst gelebt zu haben.“

 

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Ulrich Schaffer | Erinnerung

Die Erinnerung ist ein großes Land,
das jeden Tag wächst.
Das, was war, will Gott sein –
der Maßstab, die Richtung, der Himmel,

bis ich merke,
dass Himmel immer ist,
was noch nicht war.
So erinnere ich mich an die Zukunft,
das größte aller Länder,
meine tiefste Heimat.

Bildnachweis: Christine Rether

 
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Verfasst von - Juli 18, 2017 in Personalien, Prosa + Lyrik

 

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Zeit

„Das Vergangene ist unvorhersehbar.“

Russisches Sprichwort

 
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Verfasst von - Juli 15, 2017 in Ganzheit + Bewusstsein

 

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Hamburg II (weil es notwendig ist)

Nachdem Leitmedien und Koalitionspolitik konzertiert monothematisch, massenmanipulativ und quasi AfD-Wählerstimmen-freundlich Bericht über die Ereignisse in Hamburg erstatteten, tauchten nach und nach doch ganz andere, differenziertere Stimmen auf. Als besonders nennenswert verweise ich ausschnittweise auf das in der Musikzeitschrift „Intro“ erschienene Interview mit dem Fotografen Tim Bruening (Wachsamkeit gegenüber der Obrigkeit und ihren Medien scheint angebrachter denn je):

„… Wie befürchtet, ist die »Welcome To Hell«-Demo eskaliert. Wie hast du den Polizeieinsatz erlebt?

So wie die meisten Leute, die dort waren. Es war eine friedliche Veranstaltung, bis die Polizei die Demonstration eskaliert hat. Ich stand wie einige andere Fotografen, Journalisten und Schaulustige auf der Flutmauer und konnte die gesamte Demo überblicken. Die Polizei stoppte den Zug aufgrund von Vermummten. Nach einiger Zeit kam eine Durchsage aus einem Lautsprecherwagen, es wären keine Vermummungen mehr sichtbar, gefolgt von der Bitte, in Kürze alle weiter laufen zu lassen. Die Polizei griff dann jedoch die bis dahin friedlichen Demonstranten an. Und das mit einer unglaublichen Brutalität. Viele der Schaulustigen und selbst Journalisten schrien vor Entsetzen. Nicht nur im vorderen Teil der Demo brach Panik aus. […] Es wurde deshalb vermutet, das die Polizei mit falschen Karten spiele und die Demo von Anfang an aufgelöst werden solle. Das hat sich bestätigt. […] Die Polizei wollte bewusst diese Bilder kreieren.

[…]

Was dachtest du, als du die Bilder der »Autonomen« sahst, die in der Elbchaussee randalierten?

Mein erster Gedanke war: »Ok, krass! Heftig. Das sind Bilder, die kennt man sonst nur aus der Türkei, Ukraine oder Krisengebieten. Ab jetzt kann alles passieren.« Das musste man erst mal sacken lassen. Es sind schockierende Bilder, die bei vielen Fassungslosigkeit, Empörung und auch Wut auslösen. Aber nachdem ich mir verschiede Videos angesehen hatte, kam mir eine Frage, die ich nicht mehr loswerde: Wie können solche Bilder entstehen? Seit Wochen kann man keinen Schritt mehr machen, ohne von der Polizei beobachtet, befragt und belästigt zu werden. Überall in der Stadt sind Kameras installiert. Dutzende Helikopter fliegen. Es gibt 20 000 Bereitschaftspolizisten in der Stadt + LKA + BKA + SEK + ausländische Unterstützung und Geheimdienste. Die schwarzbekleideten »Autonomen«, die dort Autos anzündeten und dem schönen Ikea – den niemand im Viertel wollte – die Scheiben zerdepperten, legten randalierend eine Strecke zurück, für die man zu Fuß locker eine halbe Stunde braucht. Warum war da keine Polizei in Sichtweite? Keine Hundertschaft, wie sie sonst überall vor Ort war. Nicht mal ein Streifenwagen? Read the rest of this entry »

 

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Hamburg

…hat mich fassungslos gemacht, und ich kann und will es nicht in Worte fassen, daher nur dieses eine Zitat von Florian Ernst Kirner:

„In der zweitgrößten Stadt unseres Landes, die aufgrund eines Treffens von 20 Staatenlenkern einem Heerlager und einem Hochsicherheitskomplex gleicht, können große Gruppen von Hooligans über Stunden hinweg ungestört durch innerstädtische Viertel marodieren.
Die gesammelte Überwachungstechnik des neudeutschen Orwellstaates versagte offenbar dabei, ausländische Gewalttäter an der Einreise und deutsche Gewalttäter am Betreten der Stadt oder ihrem zerstörerischen Tun zu hindern.
Mit 20.000 Polizisten, Abordnungen sämtlicher Spezialeinheiten, Räumpanzern, Wasserwerfern und 20 Hubschraubern im Dauereinsatz ist es anschließend nicht möglich gewesen, diese Truppen zu orten, zu stoppen oder gar festzunehmen.
Möglich war allerdings, friedliche Demonstranten stundenlang an der Grenze festzuhalten, Zeltplätze zu stürmen, friedlich Feiernde mit Wasserwerfern anzugreifen, genehmigte Demonstrationen zu sprengen und Häuser mit dem SEK zu stürmen.“

 
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Verfasst von - Juli 10, 2017 in Ganzheit + Bewusstsein

 

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Ralf Bönt | Freiheit

„Diese Gesellschaft ist unfrei, weil Freiheit auch bedeuten muss, vom anderen in meinem Menschsein gesehen, akzeptiert und, ja, gefördert zu werden. Jederzeit.“

 

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