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Selbstsein

22 Jun

„Wenn ich nur wüsste, wer ich tatsächlich bin, würde ich aufhören, mich als derjenige zu benehmen, der ich zu sein glaube; und wenn ich aufhören würde, mich wie der zu benehmen, der ich zu sein glaube, würde ich wissen, wer ich bin.“

Buchzitat aus „Eiland“ von Aldous Huxley

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18 Antworten zu “Selbstsein

  1. gkazakou

    Juni 22, 2017 at 8:35 am

    der Riss zwischen Selbstbild und Selbstsein ist wohl kaum heilbar.

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    • Tristan Rosenkranz

      Juni 22, 2017 at 9:27 am

      Das scheint mir auch so, aber warum ist das so?

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      • gkazakou

        Juni 22, 2017 at 3:04 pm

        ich weiß nicht, lieber Tristan. Vielleicht weil sich das Selbstbild von außen nach innen als Spiegelung durch die Umwelt entwickelt und nicht von innen nach außen.

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      • Tristan Rosenkranz

        Juni 22, 2017 at 6:12 pm

        Deine Antwort reißt an meiner (schon gereifteren) Frage, wieviel Projektion in und zwischen uns Menschen steckt…

        Gefällt 1 Person

         
  2. kopfundgestalt

    Juni 22, 2017 at 10:44 am

    Wie geht das Aufhören?
    In mir klingt eine Geschichte an, die E. Tolle wiedererzählt hat: Ein Mönch wurde angeklagt, ein Kind gezeugt zu haben. „Ist das so?“ fragte er. Er musste das fragliche Kind aufziehen. Nach einigen Jahren wurde publik, daß er nicht der Vater war (und das Kind zurück musste zur Mutter).
    Diese neue Mitteilung quittierte er ebenfalls mit „Ist das so?“.

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  3. roerainrunner

    Juni 23, 2017 at 5:19 pm

    Mh, ich glaube schon zu wissen, wer ich bin.
    Wenn es aber um Außenwahrnehmung und Selbstwahrnehmung geht, werde ich nie wissen, wie andere mich sehen und andere werden nie meine Geheimnisse kennen.
    „Wenn einer einen Baum fällt und keiner hört es, ist er dann wirklich gefallen?“ Gemäß dieses Spruches existieren wir dann alle gar nicht…

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    • Tristan Rosenkranz

      Juni 24, 2017 at 6:59 am

      Interessanter Denkansatz… ich persönlich glaube aber schon, dass die wenigsten Menschen ihr wahres Selbst komplett kennen. Viele brauchen ein Leben lang, um sich zu verstehen. Wenn sie es denn wollen. Verdrängung ist ja beispielsweise allgegenwärtig.

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      • roerainrunner

        Juni 24, 2017 at 7:01 am

        Da wir die Welt sowieso subjektiv wahrnehmen, werden wir meines Erachtens nach nie alles wissen. Die Frage ist, was es uns brächte, uns komplett zu kennen.

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      • Tristan Rosenkranz

        Juni 24, 2017 at 7:04 am

        Eine sehr gute Frage. Es heißt ja immer, wenn man die Welt / das Universum vollends verstehen würde, würde man wahnsinnig werden.

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      • roerainrunner

        Juni 24, 2017 at 7:10 am

        Also angenommen, man weiß, wer man ist. Keine Verdrängung. Kennt seine Außenwahrnehmung. Was dann? Lebt man dann glücklicher, besser, zufriedener? Oder ist alles, wie es eben ist. Denn nur, weil man z.B. seine Fehler kennt, heißt das nicht, das man sie nicht immer wieder macht…

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      • Tristan Rosenkranz

        Juni 24, 2017 at 7:25 am

        Ob man glücklicher wäre damit, weiß ich nicht, aber vielleicht bewusster. Das wirft natürlich die Frage auf, ob wachsendes Bewusstsein nicht auch wachsendes Glück bedeutet. Ich lernte „überbewusste“ Menschen kennen, bei denen das nicht der Fall scheint…

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  4. insidetripsite

    Juni 27, 2017 at 6:01 pm

    Finde ich super… sehr kopfgesteuert 🙂 Wie wärs mit einfach aufhören irgendwas zu denken, zu glauben wie es sein sollte, zu tun als ob… und einfach nur sein wie es sich gerade jetzt gerade gut anfühlt? Ohne zu denken oder wissen wollen etc.? Dann biste ja du selbst.. irgendwie…

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    • Tristan Rosenkranz

      Juni 28, 2017 at 5:15 am

      Ein wunderbares Konzept. Und wie wäre es – hier in den Raum gefragt aufgrund immer wieder auftauchender Gespräche – wenn man solche Bewusstseins- und Wertungsübungen Menschen bereits in der Schule lehren würde?

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  5. insidetripsite

    Juni 28, 2017 at 8:39 am

    Das wäre ein Traum!! Aber das Sytem wie es gerade ist würde mit so einer ‚ungemütlichen‘ Masse nicht überleben können

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