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Von der Schwierigkeit zu lieben

27 Mai

Wieviele von uns sehen sich zumindest teilweise in diesen zur Gänze lesenwerten Zeilen gespiegelt?:

„Bitte höre, was ich nicht sage!
Laß dich nicht von mir narren. Laß dich nicht durch das Gesicht täuschen, das ich mache. Denn ich trage tausend Masken, die ich fürchte abzulegen. Und keine davon bin ich. So tun als ob, ist eine Kunst, die mir zur zweiten Natur wurde. Aber laß dich dadurch nicht täuschen, um Gottes Willen, laß dich nicht von mir narren.

Ich mache den Eindruck, als sei ich umgänglich, als sei alles sonnig und heiter in mir, innen wie außen, als sei mein Name Vertrauen und mein Spiel Kühle, als sei ich ein stilles Wasser und als könne ich über alles bestimmen, so als brauchte ich niemanden. Aber glaube mir nicht, bitte glaube mir nicht!

Mein Äußeres mag sicher erscheinen, aber es ist eine Maske. Darunter ist nichts Entsprechendes. Darunter bin ich wie ich wirklich bin: verwirrt, in Furcht und alleine. Aber ich verberge das. Ich möchte nicht, daß es irgendjemand merkt. Beim bloßen Gedanken an meine Schwäche bekomme ich Panik und fürchte mich davor, mich anderen überhaupt auszusetzen. Gerade deshalb erfinde ich verzweifelt Masken, hinter denen ich mich verbergen kann: eine lässige, kluge Fassade, die mir hilft, etwas vorzutäuschen, die mich vor dem wissenden Blick schützt, der mich erkennen würde. Dabei wäre dieser Blick gerade meine Rettung. Und ich weiß es. Wenn er verbunden wäre mit Angenommenwerden, mit Liebe. Das ist das einzige, das mir Sicherheit geben würde, die ich mir selbst nicht geben kann:
Daß ich wirklich etwas wert bin!

Aber das sage ich dir nicht. Ich wage es nicht. Ich habe Angst davor.
Ich habe Angst, daß dein Blick nicht von Annahme und Liebe begleitet wird. Ich fürchte, du wirst gering von mir denken und über mich lachen – und dein Lachen würde mich umbringen. Ich habe Angst, daß ich tief drinnen in mir selbst nichts bin, nichts wert, und daß du das siehst und mich abweisen wirst. So spiele ich mein Spiel, mein verzweifeltes Spiel: eine sichere Fassade außen und ein zitterndes Kind innen.

[…]

Dein Gespür, dein Mitgefühl und die Kraft deines Verstehens hauchen mir Leben ein. Ich möchte, daß du das weißt. Ich möchte, daß du weißt, wie wichtig du für mich bist, wie sehr du aus mir den Menschen machen kannst, der ich wirklich bin – wenn du willst. Bitte, ich wünschte du wolltest. Du allein kannst die Wand niederreißen, hinter der ich zittere. Du allein kannst mir die Maske abnehmen. Du allein kannst mich aus meiner Schattenwelt, aus Angst und Unsicherheit befreien – aus meiner Einsamkeit.

Übersieh mich nicht. Bitte – bitte, übergehe mich nicht! Es wird nicht leicht für dich sein. Die lang andauernde Überzeugung, wertlos zu sein, schafft dicke Mauern. Je näher du mir kommst, desto blinder schlage ich zurück. Ich wehre mich gegen das, wonach ich schreie. Aber man hat mir gesagt, daß Liebe stärker sei als jeder Schutzwall, und darin liegt meine Hoffnung.

Bitte versuche diese Mauern einzureißen, mit sicheren Händen, aber mit zarten Händen: ein Kind ist sehr empfindsam. Wer ich bin, magst du fragen. Ich bin jemand, den du sehr gut kennst. Denn ich bin jedermann, den du triffst, jeder Mann und jede Frau, die dir begegnen.“

Zitat aus dem gleichnamigen Buch von Tobias Brocher.

Quelle / gesamter Text: Emotionen des Geistes

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40 Antworten zu “Von der Schwierigkeit zu lieben

  1. gkazakou

    Mai 27, 2017 at 7:22 am

    Wenn er Recht hat, dass „jedermann“ so ist, haben wir ein Problem.. Wenn jeder nach einer liebenden Mama schreit, die die Burg des Widerstands geduldig belagert – wo sollen all diese Mamas herkommen? Ausliefern will er sich nicht, er traut sich nicht. Er traut sich nicht zu lieben. Denn lieben heißt, sich ausliefern.

    Gefällt 3 Personen

     
    • Tristan Rosenkranz

      Mai 27, 2017 at 7:25 am

      Ich sehe keinen Mann, der nach Mama ruft, ich sehe einen Mensch, der Angst hat, seine Gefühle zu zeigen, weil er damit verletzbar ist. Und damit etwas, was vielen innewohnt.

      Gefällt 1 Person

       
      • gkazakou

        Mai 27, 2017 at 7:48 am

        Ob Mama oder Mitmensch, nenn es, wie du willst, lieber Tristan. Wenn alle so angstvoll sind (und das behauptet der Autor ja: jedermann sei so), haben wir eben die Welt, in der wir leben: eine kalte Welt.

        Gefällt 1 Person

         
      • Tristan Rosenkranz

        Mai 27, 2017 at 7:49 am

        …In der es viele immer wieder Mutige gibt, Frauen wie Männer, Mütter wie Väter. Dennoch existiert diese Angst in vielen…

        Gefällt 2 Personen

         
  2. karfunkelfee

    Mai 27, 2017 at 7:53 am

    Die Mama als Bild der führenden Dominanz zwang auch mir sich sofort auf. Es ist eines, ein anderes ist der tiefe Wunsch im anderen eine Annahme zu finden, die der Bedingungslosigkeit der Mutterliebe schon nahe kommt, denn sie bittet um eine Stärke, darin schwach sein zu dürfen. Ein Erkennen eines anderen ist nur möglich, wenn man unverstellt, ungeschminkt und verwegen genug sein kann ihm so entgegenzutreten wie man eben ist. Unsere Gesellschaft diskriminiert dies Grundbedürfnis nach Nähe oder Zuwendung gern als Schwäche. Doch wahre Stärke zeigt sich in dem Maß in dem ich mir jemand anderem zutraue, mich zu zeigen wie ich bin und die Angst vor Verlust oder Abwendung oder Zurückweisung entspringt dem kindlichen Begehren nach dem Ersten, das ihm begegnet und das ist meistens Mama mit irgendwas zu essen oder sonstwelchen Aufmerksamkeiten.
    Liebe Morgengrüße✨

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    • Tristan Rosenkranz

      Mai 27, 2017 at 8:07 am

      Ich versuche mich immer mehr frei zu machen von Geschlechterzuweisungen, weil sie uns trennen und ausgrenzen. Es sind doch Menschen und Liebe ist frei von Geschlecht teilweise sehr stark. Auch Vaterliebe, nicht nur die der Mütter, was soll daran anders sein? Der Text bezieht sich auf die Angst in fast allen Menschen, verletzt zu werden, weil sie Liebe empfinden oder ersehnen…

      Dir ebenfalls sonnig-liebe Grüße…

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      • karfunkelfee

        Mai 27, 2017 at 8:14 am

        Ja, mir ist schon klar was Du meinst, ich bemühe mich um Wertefreiheit. Ein Kind braucht beides: den Vater, die Mutter um von beiden versorgt zu werden und zu lernen, worin die Unterschiedlichkeiten der Geschlechter bestehen. Das macht stark und schafft Grund-Vertrauen in Bindungen. Eine Verlustangst kann in so einem gefestigten Menschen schlechter wachsen oder ihn kontrollieren. Die Liebe als solches ist doch nicht erklärbar. Wer will Äpfel mit Birnen vergleichen oder einen Maßstab ansetzen? Was bringt ein Vater seinem Kind? Doch zuerst das versorgende Prinzip wie die Mutter. Insofern verfolgen beide das gleiche Ziel. Das ist der Grundgedanke. Dass Mama nunmal auch die Milchflaschen mit sich herumschleppen muss, ist eben so und dass sie für den Rest ihres Lebens weniger Zähne und einen ausgeleierten Bauch behält, ist eben auch so.
        😉

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      • Tristan Rosenkranz

        Mai 27, 2017 at 11:23 am

        😀 schön gesagt!

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      • karfunkelfee

        Mai 27, 2017 at 11:54 am

        Äh…Oh danke…✨

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      • Tristan Rosenkranz

        Mai 28, 2017 at 11:42 am

        🙂

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      • Tristan Rosenkranz

        Mai 28, 2017 at 11:40 am

        Ich komme erst jetzt zum ausführlicheren antworten… Grundvertrauen ist der Schlüssel in uns allen, oftmals fehlt es oder wird nicht angelegt aufgrund mangelnder Zuwendung o. ä. Insofern kann ich die Zeilen des Mannes sehr gut verstehen. Ob Maskerade immer die beste Wahl ist, bezweifle ich, dennoch verstehe ich die Angst vorm Ablegen der Maske… Und wer vermag zu beurteilen, was mehr wiegt: Schwangerschaftsstreifen oder das nie Zeit haben und vieles beim Kind nicht miterleen aufgrund des familienversorgenden Jobs? Es wiegt beides schwer…

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      • karfunkelfee

        Mai 28, 2017 at 11:49 am

        Die Zeilen dieses Mannes sind so berührend, weil so schmerzlich ehrlich und deshalb so stark, dass viele zum Nachdenken bringen. Das ist sehr gut. Vertrauen, das bedeutet auch, dem Kontroversen in sich selbst nachzuspüren, es aufzusuchen und zu befragen nach genauer Betrachtung. Dies sind die Innerwege, die gesucht und gefunden werden müssen. Ich habe Texte, die mich zum Tiefgründeln bringen gern. Vielleicht war ich ja sogar mal ein Quastenflosser.
        Sonntagsgrüße von der Fee

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      • Tristan Rosenkranz

        Mai 28, 2017 at 11:50 am

        Ich finde es wunderbar, dass Du das so ansprichst, weil ich es auch so empfinde: diese verletzliche Offenheit ist weit mehr Stärke als dieses vermeintlich dicke Fell, dieses Unkaputtbare, was so viele vor sich hertragen…

        Angeregt-entspannte Sonnentagsgrüße…

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  3. Reiner

    Mai 27, 2017 at 7:56 am

    Diese Zeilen kenne ich, habe sie vor vielen Jahren schon einmal gelesen. Sie sind im Kern wahr, suggerieren allerdings Erlösung von außen. Das ist eine Illusion, die nicht existiert. Wenn ich mich nicht öffne, kann ich nicht erwarten, dass das jemand für mich tut.

    Es gibt ihn nicht, den weißen Ritter.
    Es gibt sie nicht, die rettende gute Fee.

    Alle mir bekannten Menschen, mich selbst eingeschlossen, die dieses Spiel gespielt haben, sind gescheitert. So selbstlos ist kein Mensch, dass er „umsonst“ den Dosenöffner für andere spielt. Immer ist auch Macht und das Ego im Spiel.

    Eigenverantwortung ist der Schlüssel. Und daheim war es mir, uns ungemein hilfreich, uns gegenseitig ausdrücklich zu erlauben, so zu sein, wie wir sind. Immer. Klingt banal, ist es aber nicht…

    Grüße & ein gutes Wochenende Dir !

    Gefällt 5 Personen

     
    • Tristan Rosenkranz

      Mai 27, 2017 at 8:09 am

      Das ist absolut wahr! Natürlich müssen wir Mut fassen und uns öffnen, im Zweifel eben immer wieder… Erwartungen führen selten zum Ziel, die Kraft und Wärme muss von uns gegeben werden, um sie auch empfangen zu können… was man gibt, kehrt zu einem zurück, wahrscheinlich auch Mut…

      Ein sonniges Wochenende und liebe Grüße auch Dir 🙂

      Gefällt 2 Personen

       
    • karfunkelfee

      Mai 27, 2017 at 8:16 am

      ….doch, halt, Veto!
      Es gibt Feen.
      Wie mich.
      Oh weh…aber ‚gute‘ puh…ja also hmmmmm….🤔

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  4. insidetripsite

    Mai 27, 2017 at 9:12 am

    Das hat mich jetzt geflasht, danke dafür! 🙂 Mein erster Gedanke war: eine brillante Selbsterkenntnis! Mein zweiter: was für ein toller innerer Dialog, und ein riesen grosser erster Schritt genau das was jemandem „fehlt“ sich bewusst zu machen und in sich selbst zu suchen…

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  5. roerainrunner

    Mai 27, 2017 at 10:20 am

    Aus Angst, verlacht zu werden, eine Maske aufzusetzen. Nun, es gibt schließlich auch Menschen, die Maskenträger verlachen…

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    • Tristan Rosenkranz

      Mai 27, 2017 at 11:27 am

      Auslachen ist ja generell doof, sich oder andere.

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      • roerainrunner

        Mai 27, 2017 at 11:30 am

        Ja. Man sollte man selbst sein. Und wenn andere lachen, weist das doch eher auf deren schlechten Charakter hin… 😉

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      • Tristan Rosenkranz

        Mai 28, 2017 at 11:42 am

        Absolut! Nur sind die „Großschnauzen“ meist die „stabileren“ Parts als die Stillen, Sensiblen…

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      • roerainrunner

        Mai 28, 2017 at 11:44 am

        Stabiler, inwiefern?

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      • Tristan Rosenkranz

        Mai 28, 2017 at 11:45 am

        …im Sinne von weniger verletzbar…

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      • roerainrunner

        Mai 28, 2017 at 11:47 am

        Mein Satz sollte eigentlich sagen, dass ich mich mit Menschen, die über andere lachen, nicht umgebe, weil sie einen schlechten Charakter haben. Insofern sehe ich keinen Sinn, mir eine Maske aufzusetzen, um genau solche Leute – die ich nicht ausstehen kann – zu beeindrucken.

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      • Tristan Rosenkranz

        Mai 28, 2017 at 11:47 am

        Das kann man nur jedem raten, das so zu handhaben, aber es gibt ja immer ein erstes Mal, wo manche schon recht schnell zeigen, wes Geistes Kind sie sind… auch das kann ja schon Wunden schlagen. Oder Umfelder, denen man sich nicht so ohne weiteres entziehen kann…

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  6. kopfundgestalt

    Mai 28, 2017 at 11:39 am

    „Nichts wert sein“ – eine tiefe Erkenntnis?!
    Ich denke, das Nichtswertsein erleben solche Menschen, die als Kleinkind erleben mussten, daß sie entweder „zuviel waren“, zuviel wollten oder weil sie durch ihre Mutter oder Vater abgelehnt wurden.
    In sehr kindreichen Familien war man als einzelnes Kind nichts.
    Es kann sein, daß unsere Existenz Mutter an den ungeliebten Vater verbabd oder der Erzeuger abgehauen ist.
    Es kann sein, daß man erlebt, daß Geschwister vorgezogen werden, aus nicht nachvollziehbaren Gründen.

    Wir alle haben irgendeinen Schmerz zu tragen. In meinem Falle kenne ich den ganz gut und kann daraus meine Schwierigkeiten, die ich hatte, ablesen.

    Richtig ist aber, daß man nicht hinter die Fassade blicken kann – es wäre oft erstaunlich, das erblicken zu können, was da verborgen und abgeschirmt wohnt.

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    • Tristan Rosenkranz

      Mai 28, 2017 at 11:44 am

      Kann ein Kind denn willentlich zuviel wollen? Oder nur für die Elten und Zuwendenden? Gründe, sich nicht geliebt zu fühlen (oftmals ein Leben lang), kann es sehr viele verschiedene gegeben haben oder geben. Ich denke, dass uns Mut, unsere Fassaden vielleicht öfter und zuversichtlicher zu öffnen, auch denen etwas gibt, die diese Offenheit empfangen…

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      • kopfundgestalt

        Mai 28, 2017 at 12:12 pm

        ..wenn es bei ihnen etwas antriggert!
        Ein Kind kann viel wollen, wenn es merkt, daß es nicht gewürdigt wird.
        Ich kenne Frauen, deren Großvater Mädchen ablehnte. So etwas kann mächtig prägen.

        Aber ich denke: Es kann heilen.
        Natürlich nicht von selbst, sondern in der geduldigen Auseiandersetzung mit den Wunden.
        Und Bitte an alle die Geschundenen: Gebt euer Elend nicht weiter! DAS ist das Schlimme: Das Weitergeben, das Weitterreichen (siehe Traumatisierung in einem Deiner letzten Beiträge).

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      • Tristan Rosenkranz

        Mai 28, 2017 at 12:16 pm

        Ich denke auch mehr und mehr, dass Heilung in sehr vielen (fast allen?) solchen Dingen mittlerweile möglich ist. Die Forschung und Erkenntnis darüber, wie ein Mensch funktioniert, ist mittlerweile schon sehr weit… Und klar – unbestritten können Ablehnungen oder Zuwendungsmängel sehr vieles an Selbstzweifeln oder gar -hass prägen… Das mit dem Weitergeben ist eine berührende und berechtigte Bitte, auch hier begegneten mir immer wieder auch Situationen, wo aus eigener Verletzung heraus andere Menschen verwundet oder be- bzw abgewertet wurden, nur um sich selbst (vermeintlich) zu „retten“. Das Erkennen ist ja oft schon das Schwerste, so mein Eindruck…

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      • kopfundgestalt

        Mai 28, 2017 at 1:08 pm

        In einer gut geführten Aufstellung konnte ich mal sehr gut beobachten, wie auf unbewusstem Wege schwere Erfahrungen weitergegeben und durchgereicht wurden.
        Wir haben heutzutage das Instrumentarium, so manche unglückliche Familiengeschichte, so manche Verstrickung erkennen zu können.
        Aber Leid in dieser Art bekommen wir nicht grundsätzlich aus dieser Welt heraus, das ist nunmal leider klar.

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      • Tristan Rosenkranz

        Mai 28, 2017 at 1:40 pm

        Ich gehe sogar soweit, dass professionelle Aufstellungen therapeutischer Standard werden sollten. Ich hab 2013 oder 14 eine mitgemacht und empfand sie als sehr tiefgreifend und hinsichtlich des Anfassens tiefster Wurzeln als einen sehr wichtigen Ansatz für alle Beteiligten.

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      • kopfundgestalt

        Mai 28, 2017 at 2:05 pm

        Leider noch nicht so allgemein gewürdigt.
        Was so berückend ist: Die Beteiligten müssen nicht mehr leben, um dennoch Wichtiges über das Wirkungsgefüge zu erfahren.

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      • Tristan Rosenkranz

        Mai 28, 2017 at 2:46 pm

        So hab ich es auch erfahren können, ich stimme Dir zu. Und ja auch dazu: leider fehlt noch die breite fachliche Anerkennung dafür…

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  7. Mirjam M.

    Mai 29, 2017 at 5:54 pm

    Er fühlt sich vielleicht in einer schwachen Position. (ich bin nicht okay) Und die Maske hilft gerade, irgendwie.
    Möglich wäre aber auch, dass er sich einem anderen hilflos zeigen will, um ihm Schuldgefühle zu machen.
    Solche Manipulationen gibt es auch. (um etwas zu erzwingen)

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