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What a wonderful life…

29 Apr

Es sieht aus wie ein riesiger Kamm und könnte unsere Ozeane retten: das „Pacific Garbage Screening“ (PGS). Noch ist die Anlage in der Entwicklungsphase, doch die Idee ist vielversprechend. Das PGS ist eine riesige schwimmende Plattform, die durch ihre spezielle Bauweise Plastikmüll aus dem Meer filtern soll. So könnten die Meere gereinigt und tausende Meereslebewesen gerettet werden. Denn für Fische, Meeressäuger und Vögel stellt Plastikmüll eine große Gefahr dar: Sie verheddern sich darin, fressen ihn versehentlich und sterben daran.

[…]

Die PGS-Plattform soll architektonisch so konzipiert sein, dass sie die Strömungen beruhigen kann und das Plastik wieder an die Oberfläche treibt. 35 Meter lange „Kiele“ bilden unter der Anlage eine Art Kanalsystem von etwa 400 Metern Länge.

„Das Wasser strömt durch das Kanalsystem, dabei werden die Bewegungen des Meeres punktuell beruhigt“, erklärt uns die Initiatorin des Projekts, Marcella Hansch. Das Plastik kann nun also durch seinen eigenen Auftrieb an die Oberfläche steigen und dort abgeschöpft werden. „Wir wissen aufgrund von ersten Berechnungen, dass dieses Prinzip funktioniert“, sagt Hansch. Das Projekt Pacific Garbage Screening war ihre Masterarbeit im Fach Architektur. Vor vier Jahren entwarf sie die Anlage, inzwischen steht hinter dem Projekt ein 15-köpfiges Team von Ehrenamtlichen. …“

Quelle / gesamter Artikel: Utopia.de

Bildnachweis: Pacific Garbage Screening

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4 Antworten zu “What a wonderful life…

  1. gkazakou

    April 29, 2017 at 8:06 am

    das klingt viel versprechend! Und gut anzuschauen ist es auch.

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  2. 2ndplanetleft

    April 29, 2017 at 6:10 pm

    Das ist eine interessante Idee und wird hoffentlich helfen die Meere wieder sauber zu bekommen. Noch besser wäre es natürlich, wenn die Menschen weniger Müll produzieren würden.

    Gefällt 1 Person

     
    • Tristan Rosenkranz

      April 29, 2017 at 6:47 pm

      Ja, das ist ganz wesentlich, es wird ja nahezu / gefühlt alles in Plastik verpackt / aus Plastik hergestellt. Selbst als Einzelhaushalt ohne die Möglichkeit verpackungsfreien Einkaufs (der sich ja erst allmählich etabliert) hat man innerhalb einer ungefähren Woche schon wieder einen Müllsack voll.

      Gefällt 1 Person

       

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