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Denkfrage

19 Feb

Wo beginnt Untreue?

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36 Kommentare

Verfasst von - Februar 19, 2017 in Ganzheit + Bewusstsein

 

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36 Antworten zu “Denkfrage

  1. lunarterminiert

    Februar 19, 2017 at 8:45 am

    *schmunzel*

    Gefällt 1 Person

     
  2. Tristan Rosenkranz

    Februar 19, 2017 at 8:49 am

    Hmm? 🙂

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    • lunarterminiert

      Februar 19, 2017 at 10:44 am

      Sie beginnt unterschiedlich, in jedem anders. Je nachdem, welche Prinzipien ich vertrete, wie sehr ich Liebe mit Besitzen verwechsle/verbinde. Die Frage: In wie weit gehöre ich dem Partner? wird jeder mit „gar nicht!“ beantworten und doch im Zweifelsfall die unsichtbare Grenzen spüre. Erst oder schon beim Überschreiten besagter Grenze, beginnt die Untreue.

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      • Tristan Rosenkranz

        Februar 19, 2017 at 2:29 pm

        Naja, ja… klar ist Besitz das pure Gift… aber beginnt Untreue beim Blick zu einem Anderen, bei Gedanken an oder (unverfänglicher) Konversation mit dem Anderen? Und wo ist die Grenze von unverfänglich zu verfänglich? Ist man untreu, wenn das Herz nur einem, der Körper aber vielleicht mal einem Anderen [Menschen] gehört?

        Gefällt 1 Person

         
      • lunarterminiert

        Februar 19, 2017 at 6:16 pm

        Das ist doch in jedem anders festgelegt und das meine ich mit der spürbaren Grenze. Mir z.B. ist emotionale Treue sehr wichtig. Da gehts nicht darum, MIT jmd anderen zu kommunizieren und durch das Reden an sich evtl. untreu zu werden, sondern WAS ich mit demjenigen teile. Ziehe ich über den Partner her, bin ich m.E. untreu, weil ich Probleme nicht mit ihm sondern mit jmd anders bespreche. Das Innen ist mir also wichtiger als das Außen (der Körper). Aber das ist bestimmt bei jedem anders gelagert und bedarf der Abstimmung in einer Partnerschaft.

        Gefällt 1 Person

         
      • Tristan Rosenkranz

        Februar 20, 2017 at 5:53 am

        Finde ich gut, Du hast meine Zustimmung… wobei man bei Körperlichkeiten sicher anderer Meinung sein kann.

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  3. Ulli

    Februar 19, 2017 at 9:59 am

    Ich neige dazu zu sagen, dass sie im Kopf beginnt, gleichzeitig weiß ich, dass manch sogenannter untreuer Traum mir davon erzählt, was ich vermisse und wenn ich das dann nehme und in das Bestehende verflechten kann, dann war es keine Untreue, sondern ein Wegweiser.
    Untreue ist somit in der Regel dann, wenn ich nachgebe, wenn ich mich verliere, wenn ich mir selbst und meinen Idealen nicht mehr treu bin oder meinem Partner.
    herzliche Sonntagsgrüße sende ich dir, lieber Tristan
    Ulli

    Gefällt 3 Personen

     
  4. gkazakou

    Februar 19, 2017 at 10:13 am

    So wie der Winter im Somme nistet und der Tag in der Nacht, so die Untreue in der Treue.

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    • Tristan Rosenkranz

      Februar 19, 2017 at 10:27 am

      Warum?

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      • gkazakou

        Februar 19, 2017 at 11:05 am

        weil es sich um Polaritäten handelt und Polaritäten die zwei Extreme einer Einheit sind. .

        Stell dir einen Kreis vor mit einer kleinen Unterbrechung, einer Lücke. Rechts von der Lücke liegt zB der Pol „Treue“, links von der Lücke der Pol „Untreue“. Klar? ich kanns hier leider nicht zeichnen. Nun gehst du los vom Pol Treue, wanderst und wanderst auf der Kreislinie bis zum Pol Untreue. So verhalten sich die „Treuen“, die irgendwann „untreu“ werden, und es ist.schwer zu sagen, wann genau. Es ist ein gleitender Prozess. Die „Untreuen“ ersparen sich den weiten Weg und springen über die Lücke zum Pol „Untreue“. Schwupps sind sie da. Dann springen sie wieder zurück und Schwupps schwören sie ihrem oder einem anderen Liebesgefährten ewige Treue, bis der Funken eben wieder hinüberspringt über die Lücke zum Pol Untreue….

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      • Tristan Rosenkranz

        Februar 19, 2017 at 2:31 pm

        So beinahe physikalisch, wie Du das verdeutlichst, gibt es IMMER Überschneidungen, Streuungen sozusagen. Hieße dann, dass wir Menschen in Bindungen ja seltens klare Grenzen haben, und auch allgemein Treue oder Untreue, wie Gewitter am herrlichsten Sommertag, irgendwo zwangsläufig aufeinandertreffen… Nur: wo beginnt Untreue? Bei Gedanken, beim Körperlichen, bei geistiger Verbundenheit schon ohne Gefühle? Kaum zu definieren, weil ja jeder Mensch auch anders liebt…

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  5. Anhora

    Februar 19, 2017 at 11:09 am

    Wenn die unbedingte Hinwendung zu einem Menschen oder einer Sache aufhört, wird der Boden bereitet für Untreue. Wann und in welcher Form sie dann tasächlich eintritt, ist nur eine Frage der sich bietenden Gelegenheit.

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    • Tristan Rosenkranz

      Februar 19, 2017 at 2:32 pm

      „Unbedingt“ im Sinne von „wenn Bedingungen (=Erwartungen)“ auftauchen? Da stimme ich Dir zu, wer gezwängt wird, bricht irgendwann meist aus…

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  6. tikerscherk

    Februar 19, 2017 at 12:56 pm

    Es gibt keine Untreue

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    • Tristan Rosenkranz

      Februar 19, 2017 at 2:32 pm

      Kannst Du das begründen?

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      • tikerscherk

        Februar 19, 2017 at 3:15 pm

        Nur weil es soetwas wie Treue geben soll, muss es keine Untreue geben. So wenig wie es zwingend das Getüm als Gegenstück zum Ungetüm geben muss.
        Was wäre Untreue? Fremdgehen?
        Ich kann mit den beiden Begriffen nichts anfangen.

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      • Tristan Rosenkranz

        Februar 20, 2017 at 5:52 am

        Ich denke, Treue kann nur in einem selbst existieren, niemals als Erwartung. Da ja schon hier die Diskussion zeigt, dass jeder anders fühlt, festhält oder liebt.

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      • tikerscherk

        Februar 20, 2017 at 8:08 am

        Ich benutze eher den Begriff Verbundenheit, bzw. Loyalität.

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      • Tristan Rosenkranz

        Februar 20, 2017 at 8:14 am

        Hmm, das verstehe ich… aber Loyalität und Treue haben aus meiner Wahrnehmung hohe Schnittmengen…

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      • tikerscherk

        Februar 20, 2017 at 8:25 am

        Das stimmt. Nimm einfach Verbundenheit. Das klingt freiwilliger, weniger fordernd und trifft es für mich eher.

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      • Tristan Rosenkranz

        Februar 20, 2017 at 10:48 am

        Nun ja, Treue beinhaltet aus meiner Sicht ja nicht gleich Zwang, Erwartung oder Forderung. Und umgekehrt sind sich sicher auch polyamouröse Menschen verbunden, aber eben nicht treu…

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  7. roerainrunner

    Februar 19, 2017 at 2:00 pm

    Untreue? Romantische/sexuelle Untreue? Platonische Untreue? Das musst du etwas deutlicher definieren.
    Bei romantischer/sexueller Untreue: Kommt auf das Paar an. Monogame Beziehung? Offene Beziehung? Mingle?

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  8. Mirjam M.

    Februar 19, 2017 at 2:08 pm

    Naja, Untreue ist so ein Vernachlässigen von etwas, das einem mal viel bedeutet hat.
    Allerdings sehe ich auch, in dieser Denkfrage, eine hilflose Abhängigkeit mitschwingen. Denn vom Gefühl her, fühlt man dann schon keine Treue mehr .. und sich selbst vertraut man auch nicht. Das Vertrauen gab man ja ab. Das schenkte man einem anderen. Das ist nicht unbedingt ein Geschenk! (Überforderung) Und auf die Denkfrage bezogen -braucht man es dann dringend selber.

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    • Tristan Rosenkranz

      Februar 19, 2017 at 2:34 pm

      Wenn ich richtig zwischen Deinen Zeilen lese, hört Angst um Untreue genau da auf, wo man sich selbst bedingungslos liebt(?), weil ab dann alles, was passiert, wichtig und richtig für einen selbst ist?

      Gefällt mir

       
      • Mirjam M.

        Februar 19, 2017 at 7:16 pm

        Zumindest etwas -wenn man sich selbst mehr Aufmerksamkeit schenkt. Denn das Vertrauen, was man beim anderen sucht, entspringt ja immer dem eigenen Gefühl. Sonst wäre man eher unsicher, ob es richtig ist, was man sich da einredet, od. fühlt..
        Die Aufmerksamkeit täte sich dann nur nach außen richten.. bezogen auf die Denkfrage. °[`

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      • Tristan Rosenkranz

        Februar 20, 2017 at 5:54 am

        Ja, so ist es wohl ohne Zweifel…

        Gefällt mir

         
  9. Highly Sensitive Person (High Sensation Seeker)

    Februar 19, 2017 at 4:36 pm

    Bei sich selbst.

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