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Denkfrage

27 Nov

(Warum) Darf man eigentlich (nicht) stolz auf sich sein?

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27 Kommentare

Verfasst von - November 27, 2016 in Ganzheit + Bewusstsein

 

Schlagwörter:

27 Antworten zu “Denkfrage

  1. Alice Wunder

    November 27, 2016 at 7:31 am

    Wer sagt das?

    Gefällt 2 Personen

     
    • Tristan Rosenkranz

      November 27, 2016 at 7:37 am

      Hör ich immer wieder in (Selbst)Gesprächen etc. („man soll sich ja nicht selber loben“, „Eigenlob stinkt“ usw.)…

      Gefällt 1 Person

       
      • Alice Wunder

        November 27, 2016 at 8:27 am

        Definiere den Unterschied von Stolz, Überheblichkeit und Selbstbewußtsein. Was sind ihre Unterschiede, was haben sie gemeinsam?

        Gefällt 2 Personen

         
      • Tristan Rosenkranz

        November 27, 2016 at 8:30 am

        Nö. Es scheint aber oftmals schwierig zu sein, dass objektiv zu unterscheiden, denke ich.

        Gefällt 1 Person

         
  2. roerainrunner

    November 27, 2016 at 8:42 am

    Leute, die sagen „Man soll sich ja nicht selber loben…“ setzen dann meist genau dazu an.
    Eigenlob ist aber nicht Stolz. Lob ist etwas, das man von anderen erhält für etwas, das man getan hat. Und darauf kann man stolz sein.
    Für sich selbst stolz zu sein, war nie etwas Verkehrtes 😉

    Gefällt 3 Personen

     
  3. versspielerin

    November 27, 2016 at 9:57 am

    doch, das darf man, meine ich. 🙂

    Gefällt 2 Personen

     
  4. karfunkelfee

    November 27, 2016 at 11:09 am

    Lob bejaht grundsätzlich das Dasein. Eigenlob ist ein Kraft- und Motivationsspender.
    Eigenlob in der Gesellschaft vermisst Anerkennung. Es schließt andere von der Möglichkeit einer Beurteilung aus , lässt den anderen keine Wahl. Somit ist Eigenlob wie eine rhetorische Frage. Eigenlob tritt in keinen Dialog, es monologisiert vielmehr das eigene Tun. Die anderen reagieren genervt und stinkig, weil sie nicht gefragt wurden nach ihrer Meinung.

    Gefällt 1 Person

     
    • Tristan Rosenkranz

      November 27, 2016 at 5:45 pm

      Es scheint aus meiner Sicht in einer Gesellschaft voller Bewertungen und Wettbewerbsdenken schwierig, unbefangen darüber zu sprechen, was man selbst an sich gut findet oder an positiven Dingen erreicht hat…

      Gefällt 1 Person

       
  5. Ulli

    November 27, 2016 at 11:25 am

    Das ist wie mit dem Eigenlob, das angelblich stinkt … beides sind längst überholte Glaubenssätze! Aber du hast ja nach dem warum gefragt, Menschen die sich mal selber loben oder stolz auf sich sind, sind Menschen mit einem gesundem Selbstwert und die werden nicht so gerne von den Mächtigen gesehen, heisst das ja auch, dass sie selbst denken und sich nicht einfach lenken lassen …
    herzlichst
    Ulli

    Gefällt 2 Personen

     
    • Tristan Rosenkranz

      November 27, 2016 at 5:48 pm

      Das scheint ja genau das Problem, dass Menschen mit einem gesunden Selbstwertempfinden negativen Projektionen ausgesetzt werden, weil sich andere – zuviele – Menschen zu klein fühlen, zu wertlos und nichtig…

      Gefällt 2 Personen

       
      • Ulli

        November 27, 2016 at 7:00 pm

        Solcherlei Glaubenssätze haben meiner Meinung nach ihren Ursprung in der geltenden Moral, die ja oft genug von einem Glauben genährt werden, und ist es denn nicht eher so, dass damit sehr erfolgreich Menschen klein gehalten werden und diese dann, ohne weiter darüber nachzudenken diese Sätze weitergeben-
        Die Projektionen sind so lange egal, wie sie Menschen treffen, die sie als Projektionen entlarven …

        Gefällt 1 Person

         
      • Tristan Rosenkranz

        November 27, 2016 at 7:22 pm

        Es scheint tatsächlich so, ja. Plötzlich werden alte Dinge hinterfragt, weil sie bei all ihrer Gängigkeit nicht (mehr) richtig sind…

        Gefällt 1 Person

         
  6. maribey

    November 27, 2016 at 11:49 am

    Darf man. Sich selber loben. Ja.
    „Eigenlob stinkt“, das haben wohl einige in ihrer Erziehung gehört.
    Ein kleines Experiment dazu, geht ganz leicht:
    Lobe dich. Rieche.
    Und?
    Es stinkt nicht.
    Also, wegwerfen, diesen Spruch.
    Liebe Grüße, Marion

    Gefällt 2 Personen

     
  7. Reiner

    November 27, 2016 at 12:50 pm

    Stolz als Besinnung auf die eigene Stärke geht in Ordnung.
    Immer in Verbund mit Dankbarkeit.
    Wo die ist, ist kein Raum für Überheblichkeit, Selbstüberschätzung oder Arroganz.

    Schönen ersten Advent allseits.!

    Gefällt 2 Personen

     
    • Tristan Rosenkranz

      November 27, 2016 at 5:50 pm

      Damit sprichst Du einen wichtigen Gedanken an: die Demut sollte nie verloren gehen, eben die Dankbarkeit, ja…so sehe ich das auch…

      Für Dich auch einen schönen Advent noch 🙂

      Gefällt 1 Person

       
  8. Christiane

    November 27, 2016 at 12:52 pm

    Ach, darf man nicht? Und wer bestimmt das?

    Gefällt 1 Person

     
  9. gkazakou

    November 27, 2016 at 2:45 pm

    Aber klar darf man das! Wenn ich mit kaputtem Knie einen Berg erklimme, bin ich vielleicht verrückt, aber auch mächtig stolz auf mich. Wenn ich dann aber die Bergwacht anrufen muss, weil ich allein nicht herunterkomme, dann hilft alles „Sich an die Brust schlagen“ nicht, dann bin ich einfach nur ein elender Trottel.

    Gefällt 2 Personen

     

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