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Hanna-Linn Hava | Erwachen

25 Nov

„ein hauch von schwanengefieder
ein tropfen von karamell
eine ahnung von blühendem flieder
ein ton, gewisperte lieder
jeder atemzug, so schnell
blaue harte luft in den lungen
weißes licht grob im gesicht
heißes glas das laut zerbricht
ach, hättest du niemals gesungen
ach, wüsst deinen namen ich nicht
von träger wärme gehalten
in leere, ein schrei, ein hall
augen weit aufgerissen
die grade noch süß geträumt
keuchend erwacht zwischen kissen
den körper weit aufgebäumt
betrogen um küsse und lachen
verlust vom flüstern im gras
in trauer gezwungen zum wachen
das ist das ende vom spaß.“

Aus „Trotzigschön. Poesie aus anderswann.

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