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Panta Rhei

16 Sep

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…trat in meinem jetzigen Lebensabschnitt als ureigenes Lebensmotto auf die Schwelle und ans Licht. Alles fließt, nichts lässt sich erzwingen, wenn es nicht dran ist, Dinge haben ihre ganz eigene, innere Reifezeit. Kommt man zu sich, wird man sich treu und achtsam gegenüber schlechten und guten Energien, lässt man zu, was man in sich trägt, findet man den inneren Strom, der uns mit allem, mit dem Urstrom, verbindet. Und dann, auf diesem Pfad, öffnen sich Wege, zeigen sich Möglichkeiten, multiplizieren sich Verzweigungen… eine Tatsache, die sich innerhalb nur eines Jahres bei vier umfangreichen Projekten bewahrheitet hat. Doch darum soll es hier und jetzt nicht gehen. Weder ums Spirituelle, noch ums Große und Ganze…

…sondern im Grunde nur um diesen Blog – jetzt und hier – und seine eigene, innere Sprachmodulation, die unzweifelhaft in weiten Teilen meinem Leben, meiner (Gedanken)Sprache und Neugier entspricht. Als vor wenigen Tagen Veledalantia in einem Kommentar bemerkte, ich habe gefehlt, traf sie damit einen stillen Nerv. Ich blogge gerne und mir gefällt die Spiegelung der Weisheiten, Nachdenklichkeiten und Schönheiten, die meinen Lebensweg streifen und bereichern, all die großen Namen und wunderbaren Dinge, aber sie kommen nicht aus mir, und ich schweige hinter (mit?) ihnen. Und mir fehlte in den letzten Jahren oft Poesie. Nicht nur die literarische. Einfach, weil andere Dinge in ihrer Ernsthaftigkeit und mit ihren Prüfungen die Freiräume nicht zuließen, sich dem Flug in all seinen Facetten zu widmen.

Heute, hier und jetzt ist eine andere Zeit herangereift, die sich sanft wie Rauhreif am Morgen auch hier niederlassen wird. Die in ihrer Größe vielleicht letzte Idee, die ich in die Hand nehme, hat zu leben begonnen und Bewegung angenommen. Still dahingeträumt seit vielen Jahren, trifft sie sich im Zentrum eines wachsenden Netzwerks mit anderen Ideen, deren Zeit noch nicht reif war, die irgendwas zwischen stiefmütterlich vernachlässigt und von tiefster Geduld gefasst auf ihre Zeit warteten.

Doch worauf will ich hinaus? Dieser Blog wird vielleicht auch als Gleichnis zu meiner (zunehmenden) Verwurzelung im eigenen Leben mehr Kreativität atmen, mehr von dem widerspiegeln, was andere Menschen mit mir teilen und vervielfältigen, weil erdenken, fühlen, schreiben, zeichnen, singen, an berauschendem Irrsinn von sich geben, an Verwobenheiten mit dem Universum in Resonanz zu uns bringen, diverse Bühnen mit Charisma beflecken, einfach alles, was im Spannungsfeld kreativen Chaos´ und Hungers möglich ist, ohne dem Massenmarkt hinterherzunicken.

Wie das Kind heißt? „Outbird„. Es wächst, reckt sich zum Licht, ist wahnsinnig hungrig und ja, irgendwie auch risikofreudig. Und davon, von diesem Netz und seinen Mit-Verrückten, Strömen und Kindern, wird es in Zukunft auch hier das ein oder andere zu lesen oder zu sehen geben…

Was der Stern zu bedeuten hat? Er begleitet mich seit meinem damaligen Vertrieb „Moderntunes“, nahm später eine Serie hochwertiger Glaswasserpfeifen, „Fly Tools“, in Besitz, und hat mich – auch nach meinem damaligen kompletten (Um)Bruch – nie wieder verlassen. Vielleicht ist er so etwas wie mein persönliches Zeichen, wer weiß…

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8 Kommentare

Verfasst von - September 16, 2016 in In eigener Sache, Kolumne

 

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8 Antworten zu “Panta Rhei

  1. Der Krieger des Lichts

    September 16, 2016 at 7:44 pm

    Viel Erfolg dabei, lieber Tristan. Allerdings hoffe ich, dass Du noch viele große Projekte zur Erfüllung bringen wirst.

    Mögest Du reich gesegnet sein

    Gefällt 1 Person

     
    • Tristan Rosenkranz

      September 16, 2016 at 7:47 pm

      Dankeschön 🙂 ich denke allerdings, dass parallel dazu dann wirklich nichts ähnlich Großes mehr geht…

      🙂

      Gefällt mir

       
  2. Der Krieger des Lichts

    September 16, 2016 at 7:50 pm

    Sag niemals nie 😀

    Gefällt 2 Personen

     
    • Tristan Rosenkranz

      September 16, 2016 at 7:51 pm

      Auch wieder wahr. Allmählich verstehe ich den Begriff „Lichtnahrung“, wenn auch aus einem viel profaneren Blickwinkel… 😉

      Gefällt mir

       
  3. lunarterminiert

    September 16, 2016 at 8:33 pm

    Mit zunehmendem Pipi in den Augen und einer sich ausbreitenden Wärme im Solarplexus-Bereich las ich gerade Deinen sehr persönlichen Text…auch von mir die besten Wünsche für das Feuer in Dir 🦄 …ich freu mich grade so für Dich (und versteh jetzt, dass es Sinn machte, seit kurzem wieder Deinen Blog zu lesen 😊… panta rhei) …Flammenstern

    Gefällt 1 Person

     
  4. Heidrun Regina

    September 17, 2016 at 11:58 am

    Wunder-bar DU SELBST!
    Frische Worte in Leichtigkeit gesetzt…. näher herangerückt, wie dein Gravatar… und dein Licht leuchtet intensiver zwischen den Worten hindurch.
    Viel Freude auf deinem Weg!!!

    Gefällt 1 Person

     

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