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Susanne Hühn | Selbstverantwortung

26 Aug

„Wenn du weißt, dass du einen unverbrüchlichen Partner an deiner Seite hast, nämlich dich selbst, dann weißt du auch, dass du nahezu jede Situation meistern kannst. Meist ist es Coabhängigkeit, das Gefühl es allen anderen recht machen zu müssen, dass uns soviel Angst bereitet. Wenn du weißt, dass du in der Lage bist, sorgsam zu überprüfen; was du willst, und wenn du bereit bist, auch die Verantwortung dafür zu tragen, dann kann dir nicht mehr viel passieren. […] Sich selbst treu zu sein ist eine der wesentlichen Voraussetzungen für ein erfülltes Leben. Selbstverrat bezahlst du teuer mit der Währung Angst.“

Buchzitat aus „Angst loslassen“

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6 Antworten zu “Susanne Hühn | Selbstverantwortung

  1. Mirjam M.

    August 26, 2016 at 8:42 am

    Man schraubt sich immer weiter zurück, wenn man alles tut, was das Gegenüber will; und macht mehr Kompromisse als einem gut tun. Oftmals nur, um die Harmonie zu wahren.
    Besser ist es da zu wissen was man selbst möchte, und von der anderen Person will.

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    • Tristan Rosenkranz

      August 26, 2016 at 8:43 am

      Das sehe ich genauso. Mit jeder Selbstverleugnung für Zugeständnisse verliert man ein Stück von sich selbst, denke ich.

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  2. gkazakou

    August 26, 2016 at 9:57 am

    ich habe widerstrebende Gefühle bei diesem Zitat. Bei sich selbst bleiben – das sehe ich genauso. Aber das Wort „Partner“ gefällt mir nicht. Wenn ich aufgespalten bin in Ich und Mich, dann ist schon etwas Wesentliches verloren: die Einheit des Selbst. Aus der Spaltung erwächst Angst. Es ist egal, ob man sich an sich selbst oder an jemanden anderen klammert, um nicht vor Angst zu vergehen. Angstfrei handeln und lieben kann man nur aus einem intakten Selbst.

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    • Tristan Rosenkranz

      August 26, 2016 at 10:16 am

      Muss Spaltung zwangsläufig Angst bedeuten? Bestehen wir nicht alle aus verschiedenen Anteilen? Bislang hat noch kein Coach oder Therapeut vergessen zu äußern oder zu publizieren, dass man sich in seiner Vielfalt annehmen sollte, um Frieden zu schließen. Mit dieser Betrachtung kann „Partner“ die würdige Sichtweise bekommen, die es verdient. Quasi ungespalten…

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      • gkazakou

        August 26, 2016 at 10:49 am

        Lieber Tristan, ich sehe das ein bisschen anders als die von dir zitierten Therapeuten. Aber das bedeutet natürlich nicht, dass ich recht und sie unrecht haben. Bei der Formulierung ist es dennoch wichtig, die Worte zu wägen. „Man“ soll sich in seiner Vielfalt annehmen? Wer ist „man“? Wer oder was ist „vielfältig“? Wer ist „ich“ und wer ist der „Partner“? In welchem Verhältnis steht „ich“ zu diesem und jenem? Sind das andere „ichs“ oder Abspaltungen des einen Ich, die dieses eine Ich wie eine auseinander rennende Kinderbande zusammentreiben muss? Und was der Fragen mehr sind 😉
        Dir, Tristan, wünsche ich einen besonders schönen Tag im Einklang mit dir selbst. Gerda

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      • Tristan Rosenkranz

        August 26, 2016 at 10:53 am

        Liebe Gerda, das ist eine Erfahrung, die ich in vielen Details als richtig, gleichzeitig aber auch als mitunter recht hemmend empfinde: wenn beide Gesprächspartner die Bedeutung einer Aussage ob ihrer Klarheit wissen, Worte einzeln und peu á peu abzuwägen und ob ihrer Richtigkeit zu hinterfragen. „Ich“ bin „ich“, in unserem Kontext steht „man“ für jedes menschliche Individuum – ganz klar. Was Anteile oder Wesensfacetten sind, spricht in diesem Kontext für sich selbst.

        Dir ebenfalls sonnige Grüße 🙂

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