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Osho | Emanzipation

26 Jul

„Es ist schon seltsam: während die Frauen für ihre Emanzipation kämpfen, stehen die Männer nur daneben und schauen betreten drein. Tut etwas! Auch ihr müsst frei werden!
Die Emanzipation des Mannes ist eine ebenso wichtige Sache wie die Emanzipation der Frau. Die Emanzipationsbewegung von Mann und Frau sollte in der Tat wie die zwei Flügel einer einzigen Bewegung für die Freiheit sein.“

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20 Antworten zu “Osho | Emanzipation

  1. Mion

    Juli 26, 2016 at 4:53 am

    Sehr treffend formuliert, wie ich finde!

    Gefällt 1 Person

     
  2. Anhora

    Juli 26, 2016 at 7:58 am

    Einfach interessehalber: In welchem Bereich fühlen sich Männer denn benachteiligt?

    Gefällt 1 Person

     
    • Tristan Rosenkranz

      Juli 26, 2016 at 10:59 am

      Ich kann es aus Platzgründen (Urlaub und nur Handy) nur anreißen:

      Männer:

      – stellen die fast 100%ige Mehrheit der Berufsunfalltoten
      – stellen über 80% der Obdachlosen
      – stellen 75% der Suizid- und Gewaltopfer
      – stellen 50% der Opfer häuslicher Gewalt
      – bekommen in nur 8% der Gerichtsentscheide das Sorgerecht zugesprochen
      – bekommen wesentlich später eine kostenlose Krebsvorsorgeuntersuchung

      …ohne, dass das ein Thema seitens der Mandatsträger wäre. Und immer begleitet von teils massiven Anfeindungen, Blockaden und Diskreditierungen von Leuten wie mir, die sich in diesem Feld engagieren. Und die Liste ist nur ein Anriss…

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      • Anhora

        Juli 26, 2016 at 12:24 pm

        Du meinst also, es sollte mehr weibliche Berufsunfalltote und Obdachlose geben? 😉
        Das würde bedeuten, dass mehr Frauen beruflich viel unterwegs sein müssten, was wiederum nur kinderlose Frauen hinkriegen, wenn sie überhaupt in solche Positionen kommen.
        Mehr weibliche Obdachlose und Suizidopfer – hier wäre sich zu fragen, warum weniger Frauen Partner und Job verlieren und trotzdem nicht immer zu trinken anfangen, sodass sie auch noch den Rest verlieren. Ich glaube, wir sind leidensfähiger.Ob es die Gene sind oder das gesellschaftl. Leben, das uns daran gewöhnt, weiß ich nicht.
        Sorgerecht: Mein Vater bekam vor fast 50 Jahren ohne weiteres das Sorgerecht für mich, obwohl er berufstätig und meine Mutter zu Hause war. Hätte es mir anders gewünscht aber naja. Für meine eigenen Kinder hatten wir das gemeinsame Sorgerecht. Bei Streitigkeiten sollten Männer aber dasselbe Recht haben, da geb ich dir uneingeschränkt Recht.
        Sorry, hab zuviel geschrieben, grundsätzlich bin ich ja deiner Meinung: Gleiches Recht für alle, und dir noch einen schönen Urlaub! 🙂

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      • Tristan Rosenkranz

        Juli 26, 2016 at 12:27 pm

        Das hab ich so nicht geschrieben. Nirgends.

        Gefällt 1 Person

         
      • Anhora

        Juli 26, 2016 at 4:53 pm

        Es war z.T. auch ehrlich nicht ganz ernst gemeint, Tristan. Ich überlegte nur, wie du Emanzipation meinst. Aber ganz sicher wollen wir beide dasselbe: Gleiche Rechte für alle. 🙂

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      • Tristan Rosenkranz

        Juli 26, 2016 at 4:59 pm

        🙂 Die Emanzipation, die ich mir wünsche, besteht aus zwei Faktoren: dass benachteiligte Menschen selbst aktiv werden statt (wie viele Männer) zu meinen, das wird schon irgendwie bzw bekommt man schon alleine irgendwie geregelt. Und, dass das (politische) System, die Fachwelt und Gesellschaft ihre Hilfe nur noch nach Menschen ausrichtet und nicht mehr nach Geschlechtern (und profitablen Opferrollen).

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      • Anhora

        Juli 26, 2016 at 5:08 pm

        Lieber Tristan, das wünsche ich mir auch. Und dass Menschen, die aktiv für ihre Rechte kämpfen, irgendwann auch Erfolg haben damit. Da liegt leider noch vieles im Argen.

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      • Tristan Rosenkranz

        Juli 26, 2016 at 5:19 pm

        Das ist leider wahr. Aber die Hoffnung (und mit ihr Motivation) stirbt nie…

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  3. Ulli

    Juli 26, 2016 at 8:14 am

    wie wahr!

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  4. karfunkelfee

    Juli 26, 2016 at 11:54 am

    Denkfrage: Heißt es bei Männern Efrauzipation?

    Nicht ganz ernste, aber dafür herzliche Grüße✨

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  5. roerainrunner

    Juli 26, 2016 at 5:10 pm

    Ich mag die Worte schon nicht…
    Ich mag „Feminismus“ nicht, weil es so klingt, als ob die Weiblichkeit sich erheben muss. Und damit klingt es für mich wie „… über die Männlichkeit“. Ich bin eine Frau und will mich nicht ÜBER einen Mann stellen. Sondern neben ihn.
    Ich mag „Emanzipation“ nicht. „Sich von etwas emanzipieren“ klingt für mich wie „sich von etwas loslösen, sich von etwas absetzen“. Ich will mich nicht von Männern abgrenzen.
    Ich mag das Wort Gleichbehandlung. Gleichbehandlung gilt für Männer, wie für Frauen. Ungleichbehandlung gibt es bei Männern wie bei Frauen. Klassisches Beispiel sind „Männer-“ oder „Frauen-Berufe“.
    Wir alle sollten für Gleichbehandlung kämpfen 🙂

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  6. 2ndplanetleft

    Juli 26, 2016 at 7:54 pm

    Die Emanzipation der Frau wird sich auch nur dann erfolgreich durchsetzen, wenn der Mann nicht ebenso emanzipiert wird. Das eine geht nicht ohne das andere.

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    • Tristan Rosenkranz

      Juli 27, 2016 at 4:02 am

      Das sehe ich anders. In erster Linie sind wir alle Menschen.

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      • 2ndplanetleft

        Juli 27, 2016 at 9:00 am

        Frauen hat man über Jahrhunderte nicht als Mensch behandelt und heute haben wir eine Gleichstellung noch lange nicht erreicht (das gilt für beide Geschlechter). Genau aus diesem Grund halte ich es für wichtig den Mann in gleicher Weise zu emanzipieren (eigentlich ein furchtbares Wort), damit sich beide Geschlechter irgendwann mal auf Augenhöhe begegnen. Das ist eigentlich ein Thema für einen eigenen Beitrag. Darf ich auf diesen Beitrag verweisen?

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      • Tristan Rosenkranz

        Juli 27, 2016 at 9:40 am

        Gerne.

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