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Thomas D. | Dualität

01 Mai

„Vielleicht ist es ein Gesetz, dass es für jeden Tag im Himmel einen in der Hölle gibt.“

Songzitat aus „Uns trennt das Leben“

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8 Antworten zu “Thomas D. | Dualität

  1. kosinsky

    Mai 1, 2016 at 6:57 am

    Das könnte eine der „Gerechtigkeiten“ der Existenz sein. Ist dann wieder eine Frage der Interpretation und gleichzeitig der Zuordnung der Kontraste (also was interpretiere ich als gut, was als schlecht). Das Irrationale (aus rationalistischer Sicht, die ein Teil des Lebens ist wie das Irrationale) ist es, dass nur Kontraste Dinge für Menschen sichtbar machen.

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    • Tristan Rosenkranz

      Mai 1, 2016 at 7:24 am

      Ich hatte gestern erst ein sehr interessantes Gespräch dazu, dass oft dann, wenn man sich zu sicher fühlt oder zuviel erwartet, die Dinge ganz anders laufen als uns gefällt. Mag sein, dass das Zitat etwas pauschal ist, dennoch steckt da einige Wahrheit drin.

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      • kosinsky

        Mai 1, 2016 at 8:06 am

        Es kommt auch auf den Fokus oder die ‚Brille‘ an. Z.B.: Wenn ich die einzelne Situation betrachte, wenn ich den Kontext einer Situation betrachte, wenn ich den Kontext des Kontexts betrachte (theoretisch u.s.w.). Oder wenn ich abstrakte Re-Konstruktionen anstelle, Muster (und deren Abweichungen) suche, oder anderes auf dieser Ebene. Oder (aber Vorsicht potenziell gefährlich) wenn ein Mensch holistische Perspektive(n) erkundet. Das ist gerade mein Dao/Weg und das ist eine interessante und (wie es sich holistisch gehört) gut/schlecht zusammenbringende, das geordnete Weltbild durcheinanderwirbelnde-, alles und nichts infrage stellende (und dabei gleichzeitig das Willkürliche bestärkende), neu kontrastierende/rekombinierende (und gleichzeitg nivellierende) nicht steuerbare Reise.

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      • Tristan Rosenkranz

        Mai 1, 2016 at 8:11 am

        Ich fürchte, dass ist für mein Verständnis gerade zu verstiegen, theoretisch und strukturell. Meiner Erfahrung nach gibt es unumstößliche universelle Gesetze, die diese Muster oder Rhythmik aufzeigen. Wobei „Muster und Abweichungen“ natürlich interessant sind, auch chaostheoretisch…

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      • kosinsky

        Mai 1, 2016 at 8:54 am

        Ja, strukturalistisch und holistisch als Ebene ist hier der Ausgangspunkt meiner derzeitigen subjektiven Betrachtungen.
        So komplex ist es (manchmal) nicht. Einfachheit ist oft erschreckend, komplex ist potenziell interessant. Trotzdem streben wir ja (partiell) oft nach Einfachheit, und brauchen dafür zunächst das Komplexe (<- strukturalistisch-holistische Aussage).
        Chaostheorie ist hingegen für mich gerade zu komplex, weil ich davon bisher wenig Ahnung habe. Ahnung ist vielleicht interessanter als "Wissen", fällt mir spontan ein, ist eine Hypothese.

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      • Tristan Rosenkranz

        Mai 1, 2016 at 5:02 pm

        Die Wahrheit ist, dass ich Dich nicht verstehe. Also Deine Aussage hinter diesen theoretischen, mir fremden Worten.

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  2. gkazakou

    Mai 1, 2016 at 8:20 am

    Sichtbar wird uns nur die Welt der Kontraste (so obiger Kommentar). Das ist richtig. Im Zentrum des Farbkreises (nach Paul Klee) herrscht ein ununterscheidbares Grau.
    Meist schafft sich der Mensch sein Paradies (Glanz, Herrschaft, Wohlergehen) auf Kosten anderer, die er in die Hölle stürzt (Armut, Ausbeutung, früher Tod). Die großen Zivilisationswerke wurden alle durch Zwangsarbeit geschaffen, und auch heute leben die, die „gut“ leben, durch die Hölle der anderen. – Die Frage, die übrig bleibt: Wird das so angehäufte Karma in nachfolgenden Leben ausgeglichen? Ich vermute das.

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