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Archiv für den Monat Februar 2016

Hermann Meyer | Ehe

„Der Ehevertrag ist ein Vertrag, der die Vertragspartner u. a. gesetzlich verpflichtet, dem anderen ein Leben lang treu zu sein. Ein solcher Vertrag ist gegen die Natur des Menschen gerichtet, weil alles Lebendige stets in Entwicklung ist. Deswegen kann nicht an einem bestimmten Tag für alle Zukunft festgelegt werden, dass man den Partner immer körperlich, seelisch und geistig lieben wird. Ganz abgesehen davon, dass eine Verpflichtung zu Liebe und Treue bereits ein Widerspruch in sich ist.

[…]

Wenn der Ehevertrag die gegenseitige Abhängigkeit untermauert, die Hemmungen und geschlechtsspezifischen Reduzierungen festschreibt, und insofern nur eine Form ist, die fehlende Inhalte kompensiert, so ist das Vertrauen zu den Lebensgesetzen und zu den lebendigen Anlagen eine realere Basis – die Beziehung wird dadurch mit Inhalten gefüllt.“

Buchzitat aus „Die Gesetze des Schicksals“

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Denkfrage

Wie kann auch nur ein Mensch zweifelsfrei den Unterschied zwischen „richtig“ und „falsch“ erkennen?

 
20 Kommentare

Verfasst von - Februar 28, 2016 in Ganzheit + Bewusstsein

 

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What a wonderful life…

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Mehr faszinierende (Arktik)Fotografien finden Sie auf der Website des Fotografen Michael H. Davies.

 
 

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Avatar | Wahrhaftigkeit

„Der wahre Verstand kann alle Lügen und Illusionen durchschauen, ohne sich zu verirren. Das wahre Herz kann das Gift des Hasses überstehen, ohne Schaden zu nehmen. Seit Anbeginn der Zeit hat die Finsternis in der Leere existiert, aber sich immer vor dem reinigenden Licht gebeugt.“

Zitat aus der gleichnamigen Filmserie

 

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Zur engen Verwandtschaft von Kreativität und Wahnsinn

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Bislang konnte ich bestenfalls ahnen, dass hinter den teilweise krass mit menschlichen Emotionen in Resonanz tretenden Bild- und Sprachwelten einer recht hohen Anzahl von Künstlern eine nachgewiesen enge Nähe von Kreativität und Wahnsinn steht. Dass Künstler weithin als hochsensibel gelten, war mir bewusst. Auch, dass sie oftmals als „schwierige“ Menschen gelten, im Jargon gern als „verkrachte Existenzen“ bewertet.

Dahinter steckt jedoch tatsächlich wissenschaftliche Greifbarkeit. Einmal mehr ein Thema, was ich als hochinteressant empfinde:

„… Einen Hinweis, woher dieser Zusammenhang zwischen psychischen Krankheiten und Kreativität kommt, liefert die Genetik. Man weiß, unter anderem aus Familienstudien, dass die Neigung zur Schizophrenie auch vom Erbgut beeinflusst wird. 2002 haben Wissenschaftler ein Gen ausgemacht, von dem sie vermuten, dass es im Zusammenhang mit der psychischen Krankheit steht: Neuregulin 1. In der Bevölkerung sind vor allem zwei Varianten dieses Gens verbreitet: C und T. Menschen, die auf beiden Chromosomen-Kopien die T-Variante tragen, haben ein deutlich erhöhtes Risiko für Psychosen.

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Bild

Schnappschüsse

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Jean Cocteau | Routine

„Die meisten Menschen leben in den Ruinen ihrer Gewohnheiten.“

 
 

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