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Denkfrage

24 Jan

Wie kann es in einer Welt voller verletzter Kinderseelen auch nur eine heile Erwachsenenseele geben?

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26 Kommentare

Verfasst von - Januar 24, 2016 in Ganzheit + Bewusstsein

 

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26 Antworten zu “Denkfrage

  1. Heidrun Regina

    Januar 24, 2016 at 7:44 am

    Vielleicht indem jede/r Erwachsene täglich sein inneres verletztes Kind liebevoll in den Armen hält, bis die Wunden geheilt sind?

    Nachnähren ist durchaus möglich, wenn wir bereit sind den Schmerz des Kindes zuerst einmal zu fühlen und ihm liebevoll zu sagen: „ICH BIN DA für dich! Hab keine Angst mehr!“

    Dieser Akt es Mitgefühls und der bedingungslosen Selbstliebe, hat durchaus das Potenzial, die Welt zu verändern.

    Herzlich grüßt dich, lieber Tristan, an diesem nebligen Sonntagmorgen (und die Sonne ist doch dahinter!)
    Heidrun

    Gefällt 4 Personen

     
    • Tristan Rosenkranz

      Januar 24, 2016 at 7:46 am

      Danke für Deine (von mir umgehend erwiderten) herzlichen Grüße und Gedanken zu dieser Denkfrage. Meine Antwort kann nur Ja! heißen. Bewusstsein in Gesprächen schaffen, sich dem inneren Selbst widmen, in seiner Vielfalt und Polarität annehmen… mit dem inneren Kind an seiner gedanklichen Seite seine Lieblings- und Lebenswege gehen…

      Gefällt 3 Personen

       
  2. Heidrun Regina

    Januar 24, 2016 at 7:54 am

    Wunderbare Inspiration!
    Wir haben dazu Zugang. Die Antworten liegen in uns. Mit dem Blick wohlwollender Menschen darauf, holen wir sie ans Tageslicht. Das gemeinsame Energiefeld macht es möglich 🙂

    Gefällt 1 Person

     
  3. Leela

    Januar 24, 2016 at 9:53 am

    ich bin da weniger positiv…
    kenne keine heile Erwachsenenseele…

    Gefällt mir

     
  4. Anhora

    Januar 24, 2016 at 11:42 am

    Die Frage könnte man auch anders verstehen: Wie kann man eine Erwachsenenseele als heil bezeichnen, wenn sie zulässt, dass so viele Kinderseelen verletzt werden?
    Ich liefere auch gleich die Antwort: Weil die meisten zu beschäftigt mich sich selbst sind, und das kann man vielleicht nicht als gesund bezeichnen.

    Gefällt 1 Person

     
    • Tristan Rosenkranz

      Januar 24, 2016 at 12:50 pm

      Auch so herum hat die Frage viel Wahres, ich stimme Dir zu (wobei es mir dabei ursprünglich um das innere Kind in uns allen ging). Ganzheitlich kann ein kollektives Bewusstsein oder eine Erblinie nur dann gesunden, wenn mehr und mehr positive Energien „eingespeist“ werden… wenn man trotz seiner Narben nicht im Gestern lebt, sich frei macht von (wieder und wieder) negativen Erwartungen und Ängsten…

      Gefällt 1 Person

       
  5. Silbia

    Januar 24, 2016 at 4:11 pm

    Nun wissen wir zwar um das innere Kind, doch werden die Verletzungen nach wie vor weitergegeben. Ich glaube aber, dass es durchaus Menschen gibt, die gut für sich gesorgt haben und deren Seele nicht mehr so viele Flecken hat. Mehr geht bei uns Menschenkindern wohl leider nicht…

    Liebe Grüße,
    Silbia

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    • Tristan Rosenkranz

      Januar 24, 2016 at 4:29 pm

      …es ist eine (lebens)lange Reise und ja, es gibt tatsächlich Menschen, die ihre Mitte haben…

      Dir auch liebe Abendgrüße…

      Gefällt mir

       
  6. kaetheknobloch

    Januar 24, 2016 at 6:06 pm

    Ach, mein lieber Tristan, Sie unermüdlicher Denkfragenanschubbser!
    Manche Verletzungen, die uns zugefügt, scheinen nie ganz heilen zu wollen. Dabei liegt es vielleicht an uns selbst. Möchten wir an alten Wunden rühren, oder lassen wir es endlich zu, daß die Narben weißdünnsichelig werden? Ich weiß die Antwort selbst nicht, aber glaube innig an die Heilkraft der Kindlichkeit und somit auch an eine mögliche Ganzheit der Seele.

    Herzliche Sonntagsabendgrüße, Ihre Käthe, gedankenpenatenumsorgt.

    Gefällt 1 Person

     
    • Tristan Rosenkranz

      Januar 24, 2016 at 6:41 pm

      Ich vermute ja, dass schon die Überwindung tiefgeprägter Kindheitsspuren eine zumeist Lebensaufgabe ist. Und, dass jede Verletzung Bewusstseinswachstum und Verletzbarkeit wachsen lassen… Bis man tatsächlich dem Loslassen näher bis sehr nahe kommt und in seiner Haut Autonomie zu leben beginnt. Klingt sicher gerade ziemlich utopisch 😉

      Dass Kindlichkeit etwas göttlich Bewahrenswertes ist, kann ich Ihnen nur bejahen… Farbe statt grau, Bewegung statt Stagnation…

      Abendlichherzliche Nochvollmondgrüße Ihnen!

      Gefällt mir

       
      • kaetheknobloch

        Januar 25, 2016 at 4:42 pm

        Der Austausch mit Ihnen hat immer was türchenöffnendes für mich. Was natürlich schlüssellochspähend zu Ihrer angesprochenen Utopie paßt, lieber Tristan.

        Die Eigenhautautonomie, ja das ist das hehre Ziel. Nur wenn es mir gut geht, vermag ich abzugeben. Meine Verletzungen und deren Heilung lehren mich dieses.

        Ich grüße Sie herzlich zugeneigt unterm dunkelbläuem Himmelszelt, Ihre Käthe.

        Gefällt 1 Person

         
      • Tristan Rosenkranz

        Januar 25, 2016 at 10:33 pm

        Ihrer ebenso liebenswerten wie tiefrichtigen Antwort vermag ich nichts hinzuzufügen, liebe Blumenkäthe 🙂

        Gefällt mir

         
  7. maribey

    Januar 24, 2016 at 10:47 pm

    Nachnähren…

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  8. karfunkelfee

    Januar 25, 2016 at 10:34 am

    Gibt es denn nur verletzte Kinderseelen? Was bedeutet ‚heil‘? Ist ‚heil‘ nicht auch der narbige Körper? Danke für Deine Denkfrage.
    Sie denkt…😊✨

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    • Tristan Rosenkranz

      Januar 25, 2016 at 11:08 am

      Das war sicher verallgemeinert und beschränkte sich auf meinen und den Fokus mit bekannter Menschen. Ich kenne wirklich niemanden, der nicht in sich ein verletztes und komplett verheiltes inneres Kind hätte, welches auf die Erwachsenenverletzung immer wieder abstrahlt. Gut, dass Du fragst: „heil“ ist in diesem Zusammenhang für mich gar nicht richtig erklärbar…

      Gefällt mir

       
      • karfunkelfee

        Januar 25, 2016 at 12:04 pm

        …darum wollte ich ‚heil‘ hinterfragen….mir ergeht es da ähnlich wie Dir: es ist nicht gut erklärbar und ich bin angenehm überrascht, wie groß die Bandbreite dieses Begriffes ist, der sich an Perfektion orientieren kann aber nicht muss…

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      • Tristan Rosenkranz

        Januar 25, 2016 at 12:13 pm

        Wahrscheinlich empfindet jeder komplexe Gefühlszustände wie Liebe, Schmerz und Heilung anders und vielleicht dient eine universelle Verständigung nur dem allgemeinen Verstehen…

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      • karfunkelfee

        Januar 25, 2016 at 12:36 pm

        Es ist immer gut, einen gemeinsamen Nenner zu suchen, der ein allgemeines Verstehen in all den unterschiedlichen Wahrnehmungsmodellen über alle Ebenen hinweg ermöglicht…

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      • Tristan Rosenkranz

        Januar 25, 2016 at 12:56 pm

        Ja, das stimmt. Das ist eine lohnenswerte Herausforderung.

        Gefällt 1 Person

         

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