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Denkfrage

29 Nov

Ist es der Verstand, der uns um den Verstand bringen kann?

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28 Kommentare

Verfasst von - November 29, 2015 in Ganzheit + Bewusstsein, Humor

 

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28 Antworten zu “Denkfrage

  1. Heidrun Regina

    November 29, 2015 at 5:16 am

    Wenn wir uns in Gedankengebäuden verlaufen und den Weg ins Herz verpassen, kann es passieren, dass der Denker durchdreht – vor lauter Aus-Wegs-losigkeit…

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    • Tristan Rosenkranz

      November 29, 2015 at 6:10 am

      Gut getroffen! Man darf sich nicht verlieren… weder in Ideen, noch Gespinsten.

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      • Heidrun Regina

        November 29, 2015 at 7:41 am

        Ich zitiere Stephen Levine: „Den denkenden Verstand loslassen und ins Herz hineinsterben.“ Wenn wir dem folgen, hört das Kreisen der Gedanken auf und findet zum Urgrund…

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      • Tristan Rosenkranz

        November 29, 2015 at 7:52 am

        Ich finde die Aussage richtig gut! Bis auf das Wörtchen „sterben“, „hineinfallen“ oder „-gehen“ klingt besser. Aber es triffts sehr gut!

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      • Heidrun Regina

        November 29, 2015 at 8:59 am

        Vielleicht lag es an dem Buchtitel bzw.-thema „Wege durch den Tod“, warum er dieses Wort verwendet hat und kein weniger von Ängsten umwobenes…

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      • Tristan Rosenkranz

        November 29, 2015 at 9:50 am

        Das erklärt es. Und wirft in mir gleich die Frage auf, weshalb der Tod mit soviel Angst behaftet ist. Aber das ist ein anderes Thema…

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  2. kaetheknobloch

    November 29, 2015 at 10:24 am

    Nur der Verstand. Würden wir alle mehr mit dem Herzen denken, oder besser noch dreieinig: Kopfbauchherzig; könnte der Verstand das tuen, wofür er benamst ist: Verstehen. Und er müßte sich nicht im Unverständnis verlieren…
    Hach, Ihre Denkfragen, sie machen mich immer irgendwie murmeligglücklich, weil sie durch die Pupillen eben in die Dreieinigkeit krawummsen. Danke mal wieder dafür, Ihre Käthe.

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    • Tristan Rosenkranz

      November 29, 2015 at 10:33 am

      Aber sehr gerne! Und zugewandtesten Dank auch immer wieder für Ihre Gedanken dazu…ich schätze, allzuwenige Menschen haben eine Ahnung davon, wie man Kopfherzbauch in Einklang bringen kann unter all dem falschen Beschuss da draußen…

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      • kaetheknobloch

        November 29, 2015 at 5:19 pm

        Sie benennen die Falschheit ganz genau, mein Lieber. Der Beschuß von außen. Gerade im Moment wieder ganz abstrus. Auch bei mir im Floratelier. Bei mancher Bestellung zur Adventisierung möchte mein Verstand sich abseilen hin zum Herzen, das schickt ihn bebend weiter runter zum Bauchgefühl und das sagt ihm dann schon, das es sich nunmal nicht ändern läßt. Pssst, Geheimnis: Ich erhebe so eine Art Scheußlichkeitssteuer. Ein Euro druff und den stecke ich dann in die Spendenkatze vom Tierheim oder gebe ihn dann weiter an Ramsi, D. oder Sveni. Oder wer sonst halt gerade einen Euro benötigt…
        Feierabendliche Kerzenleuchtgrüße vom Haus am Ende des Weges, die Ihre.

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      • Tristan Rosenkranz

        November 29, 2015 at 5:55 pm

        Das finde ich Klasse und ganz sehr nach Ihnen! Ihre Scheußlichkeitssteuer erinnert mich sehr an eine Spendenaktion, wo für jeden Hetz- und Hasskommentar im Netz Geld für Flüchtlinge gespendet wird.

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  3. Silbia

    November 29, 2015 at 10:48 am

    Ich denke an zwei Richtungen: Um den Verstand gebracht – genervt, auf die Palme gebracht…
    oder im Sinne von sehr beglückt, glückselig berauscht.

    Beide Male waren es die Emotionen, den Verstand haben wir verlassen und geben uns dem Gefühl hin. Wie weit Herz und Bauch da noch auseinander gehen, das hängt wohl vom Ereignis ab.

    Mit Kopfherzbauchgruß,
    Silbia

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    • Tristan Rosenkranz

      November 29, 2015 at 11:36 am

      Sehr schlüssige, will sagen konsistente Antwort. Also ist es immer das Zwischenspiel bzw. die Überbeanspruchung eines der drei Energiezentren, um den Verstand auszuknocken… 🙂

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      • Silbia

        November 29, 2015 at 11:48 am

        Einer Überbewertung von den zweien, würde ich meinen. Denn der Verstand ist ja durch die Dominanz der anderen raus. Wäre er weiterhin im Spiel, könnte er nicht schlapp machen.. *grins

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      • Tristan Rosenkranz

        November 29, 2015 at 11:50 am

        Ich würde zu sehr ausführen und ins Ganzheitliche reinfühlen, würde ich sagen dass in jedem Fall Unausgewogenheit zwischen den Dreien ungesund ist… Allein: der Verstand schlägt sich selbst allzu oft „gern“ ebenso k.o., wie er sich von den anderen Beiden ins Aus führen lässt… 😀

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      • Silbia

        November 29, 2015 at 11:58 am

        Hach, du kannst es, lieber Tristan, du nimmst die Worte, die ich meine! 🙂
        Ja, der „kluge“ Verstand lässt sich ausführen und erliegt den Sinnen… 😉

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      • Tristan Rosenkranz

        November 29, 2015 at 12:02 pm

        …so lässt es ich auf eine Kernaussage verkürzen 🙂

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      • Silbia

        November 29, 2015 at 12:06 pm

        Ich käme locker auf romanartige Ausführungen, die du nicht hier lesen wollen würdest. Mich in solchen Themen zu begrenzen, fällt mir zugegeben schwer. Da bin ich gern eine Plaudertasche, die von Höckchen aufs Stöckchen kommt – hoffentlich mit Niveau…

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      • Tristan Rosenkranz

        November 29, 2015 at 12:11 pm

        Das sind in der Tat Themen, die geradezu nach ausufernden Gesprächen verlangen, insofern ist diese elektronische Eingrenzung auf Blogkommentar-Ebene eher als Experiment zu bezeichnen… Und mit meinem Niveaumangel-Filter würde mir sofort ins Auge fallen, würde dahingehend irgendwas fehlen…

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      • Silbia

        November 29, 2015 at 12:17 pm

        Tja, schade, dass TH und BW nicht nur alphabethisch weit entfernt liegen. Es wäre eine Steilvorlage zu einem philosophisch-ganzheitlichem Kaffeklatsch! 🙂
        Mit Dank!

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      • Tristan Rosenkranz

        November 29, 2015 at 12:19 pm

        Ja, manchmal ist Deutschland ziemlich groß… 🙂 Ich wünsch Dir einen besinnlichen Sonntag (noch)!

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      • Silbia

        November 29, 2015 at 12:37 pm

        Danke, auch ohne christliche Bräuche zu pflegen genieße ich den freien Tag.
        Wünsche dir, was du gern magst! 🙂

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      • Tristan Rosenkranz

        November 29, 2015 at 12:43 pm

        Danke (meinerseits auch völlig religions- und weihnachtsschmuckfrei…) 🙂

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  4. Mark David Vinzens

    November 29, 2015 at 1:15 pm

    Der Verstand bringt uns um den Verstand, damit wir noch umfassender Verstehen und das Herz fühlt bis es zerbricht, um einem tieferen Fühlen Raum zu geben.

    Gruß,
    Mark

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    • Tristan Rosenkranz

      November 29, 2015 at 1:36 pm

      Das gibt meiner Erkenntnis Nahrung, dass Schmerz zum Licht führt oder es erst existent und spürbar macht… vielen Dank für Deine Gedanken zum Thema…

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  5. kosinsky

    November 30, 2015 at 11:33 am

    Eine Assoziation zu dieser Frage meinerseits:

    Verstand (als technisches Instrument in weitem Sinn) und kohärentes Bewusstsein* sind zwei (wechselwirkende aber nicht gleiche) Sachen. Dadurch kann der Verstand auch verschiedene Dinge gleichzeitig erforschen (also vermutlich nicht in einem Moment gleichzeitig, aber mehr oder weniger schnell abwechselnd und über längere Zeit parallel).
    Wenn diese gleichzeitig nachgegangenen Wege zu weit auseinander liegen oder gehen, dann wird es vermutlich schwierig für das Bewusstsein (oder den Verstand als zuständiges Instrument?), sich noch ein halbwegs deutliches Bild zu machen bzw. überhaupt ein (mehr oder weniger verkürztes, übersichtliches und im Alltag handhabbares) einzelnes Gesamtbild zu erzeugen.

    Das könnte einer von verschiedenen Gründen sein bzw. Rekonstruktionen davon/dafür, warum der potenziell vielseitige menschliche Verstand das Erhalten eines halbwegs Orientierung gebenden Gesamtbildes erschweren könnte. Diese Vielseitigkeit kann einen offeneren, weiteren Blick auf die Phänomene der Existenz (also auf das ‚Alles‘) ermöglichen, aber auch manchmal den Verstand überfordern.

    So mal meine Assoziation dazu. Schöpfend aus meiner Erfahrung? oder aus kreativen Gehirnstürmen/erzählerischer Kreativität, die der Mensch im Umgang mit der Welt zeigen kann? oder beidem, oder etwas anderem.

    ___
    * Bewusstsein hier z.B. mal gefasst als: aktiv**/spontan handlungsorientierend im Individuum bestehendes Gesamtbild der Wirklichkeit.

    ** aktiv wie in: aktiver Wortschatz, auf den wir direkt im spontanen praktischen Handeln zugreifen können. Wenn wir nicht zuerst reflektieren (können oder wollen), abwägen, oder zunächst in unser Gesamtwissen/Inneres tauchen und erforschen, was uns sonst noch „dazu vorliegt“. Dieser „aktive Bewusstseinsschatz“ spielt also eine wichtige Rolle, ist aber nicht alles, was in uns und zwischen uns ist.

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    • Tristan Rosenkranz

      November 30, 2015 at 12:25 pm

      Danke für Deinen philosophischen (Er)Klärungsversuch. Heißt, wenn wir zu vielen mitunter diametralen Dingen gleichzeitig folgen, können wir uns (=den Verstand) verlieren. Interessanter Ansatz!

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      • kosinsky

        November 30, 2015 at 2:18 pm

        Ja, so meine Vermutung. Einerseits wird es der Vielfalt

        – und (zumindest aus unserer beschränkten menschlichen Sicht) manchmal Widersprüchlichkeit –

        der Existenz gerechter, wenn wir versuchen, immer wieder mehrseitig und öffnend (hin zu offen) zu denken. Und nicht einseitig, oder auch

        über die berufliche Spezialisierung oder die Notwendigkeit der Einteilung unserer Ressourcen (Energie, Zeit) hinaus etc.

        unsere Weltsicht zu sehr funktional-ignorant zu vereinfachen (ressourcen-fokussiert, aber auch lebens-vielfalts-reduzierend).
        Offenes Denken kann glaube ich durch den möglichen Erkenntnisgewinn über die Mehrseitigkeit unserer Existenz befriedigend sein. Aber es kann auch zu Nichtverstanden-Werden, Überlastung, Unglücklichsein, evtl. Haltlosigkeit etc. führen. Daher ist es schön, wenn Menschen sich in gegenseitigem Grundrespekt ehrlich austauschen, Unterschiede und Gemeinsamkeiten zulassen, und sich damit beim offenen Denken und darauf basierendem Handeln helfen.

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      • Tristan Rosenkranz

        November 30, 2015 at 3:03 pm

        …was wiederum heißt, dass wir nicht nur eine Balance zwischen Kopf, Herz und Bauch, sondern auch Offenheit und Eingrenzung brauchen…

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