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Meryl Streep | Abgrenzung

25 Nov

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„Ich habe die Geduld für bestimmte Dinge nicht mehr, nicht weil ich arrogant geworden bin, sondern einfach, weil ich einen Punkt in meinem Leben erreicht habe, wo ich meine Zeit nicht mehr mit Dingen verschwenden will, die mir missfallen oder weh tun. Ich habe keine Geduld für Zynismus, übertriebene Kritik und Forderungen jeder Art.

Ich verlor den Willen, die zu mögen, die mich nicht mögen, die zu lieben, die mich nicht lieben, und die anzulächeln, die mich nicht anlächeln möchten. Ich verbringe keine einzige Minute mehr mit denjenigen, die lügen oder manipulieren.

Ich beschloss, nicht mehr mit Verstellung, Heuchelei, Unehrlichkeit und billig Lob zu koexistieren. Ich bin nicht fähig selektive Gelehrsamkeit und akademische Arroganz zu akzeptieren. Ich hasse Konflikte und Vergleiche.

Ich glaube an eine Welt der Gegensätze, und das ist der Grund, warum ich Menschen mit starren und unflexiblen Persönlichkeiten meide.

In der Freundschaft mag ich den Mangel an Loyalität und Verrat nicht. Ich verstehe mich nicht mit denen, die nicht wissen, wie man ein Kompliment oder ein Wort der Ermutigung spricht.

Übertreibungen langweilen mich und ich habe Schwierigkeiten mit der Annahme derjenigen, die Tiere nicht mögen. Und ich habe keine Geduld für alle, die meine Geduld nicht verdient haben.“

Quelle / Bildnachweis: Sandra Reinheimer / Seelenkalender
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Nachtrag: Wie bereits bei George Carlin wies uns auch hier Christiane daraufhin, dass die Urheberschaft bei einer anderen Person liegt. In diesem Fall beim portugiesischen Autor José Micard. Herzlichen Dank für den entsprechenden Hinweis.

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19 Antworten zu “Meryl Streep | Abgrenzung

  1. versspielerin

    November 25, 2015 at 7:34 am

    wunderbar aufrichtige worte.

    Gefällt 1 Person

     
  2. Ulli

    November 25, 2015 at 7:58 am

    Das nenne ich Abgrenzung! Ehrlich und schnörkellos!

    Gefällt 1 Person

     
  3. Christiane

    November 25, 2015 at 10:48 am

    Nichts gegen die Worte, gar nichts. Aber sie sind nicht von Meryl Streep, sondern von einem portugiesischen Autor namens José Micard Teixeira. Lässt sich allerdings schlechter aussprechen als Meryl Streep 😉
    Schau hier: http://seniorplanet.org/how-the-internet-put-a-powerful-quote-in-meryl-streeps-mouth/

    Gefällt 2 Personen

     
  4. Silbia

    November 25, 2015 at 7:34 pm

    Das ist immer so eine Sache, Mandela wird auch ein Text zugesprochen, den er nicht verfasste.

    Ich finde es gut und richtig, sich so abzugrenzen und nicht mit Menschen zu umgeben, die nicht gut für uns sind. Das mache ich schon viele Jahre ganz ähnlich. Es ist nur nicht so einfach, je nach Leben, bleibt dann nicht mehr viel übrig. Doch, nur um nicht allein zu sein, würde ich mich nicht mehr in schlechte Gesellschaft begeben.

    Liebe Grüße,
    Silbia

    Gefällt 1 Person

     
    • Tristan Rosenkranz

      November 25, 2015 at 7:53 pm

      Das hast Du sehr gut ausgedrückt und ich empfinde es genauso… man trennt mit wachsendem Alter und Bewusstsein sehr viel umsichtiger mit sich…

      Gefällt mir

       
  5. kaetheknobloch

    November 29, 2015 at 9:45 am

    Ich glaube, weniger das Älterwerden als die Tiefe der Krisen, die man durchläuft, machen einen so selbstentscheidend, wen man in seinen ureigenen Tanzbereich läßt. Es gibt auch Klappspaten im älteren Semester. Nichtdestotrotz sind es starke Worte und ich hätte sie auch der famosen Frau Streep zugetraut.
    Nochmals herzlich die Ihre, nachlesend und zugeneigt.

    Gefällt 1 Person

     
    • Tristan Rosenkranz

      November 29, 2015 at 9:51 am

      ‚Klappspaten‘! 😀 Lange nicht mehr gehört… ich denke, sensible und vernunftbegabte Menschen verfeinern ein Leben lang ihre Grenzziehung… herzlich grüßend 🙂

      Gefällt mir

       

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