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Wurzeln | Samhain

31 Okt

Samhain-Festival

„… Die Bedeutung

Samhain ist das dritte und letzte Erntefest (Schlachtung der Tiere, die den Winter nicht überleben). Es kennzeichnet das Ende des (keltischen) Jahres und den Beginn der Dunklen Jahreszeit, den introspektiven Teil des Jahresrades, in dem man auf und vor allem in sich selbst schaut. Wir glauben an die Reinkarnation, so dass der Tod eine Notwendigkeit für neues Leben darstellt. Samhain ist ein Fest des Todes und der Hoffnung auf neues Leben. Es ist das Fest der Toten und der Transformation, eine Zeit im Jahresrad, in der wir vor allem unseren Ahnen, die unsere Familien beschützen, ehren und sie für unsere Orakel befragen (allerdings nicht die Toten des letzten Jahres). Wir werden daran erinnert, dass zum Leben auch der Abschied gehört, denn ohne ihn gäbe es auch kein Leben. Wir ehren die Götter des Totenreichs, die die Seelen unserer Verstorbenen in ihrem Reich willkommen heißen und ihnen für die Wiedergeburt so notwendige Erholung ermöglichen.

[…]


Die Göttin

Die Göttin ist jetzt die dunkle, schwarze Göttin (Morrigu), die weise Trägerin des Wissens um die Welt. Sie hilft beim Übergang der Seelen sowohl von unserer Erde nach Tir nan Og (Sommerland, Land der ewigen Jugend) als auch wieder zurück. Es ist die Zeit des Übergangs der Seelen in die Anderswelt und zurück. Die Göttin schneidet den Lebensfaden um Körper und Seele zu trennen aber auch die Nabelschnur derer, die im nächsten Jahr wiedergeboren werden wollen. Die Göttin bewegt sich zwischen den Welten, herrscht aber nicht über das Totenreich. (Rückkehr in die Anderswelt)

Der Gott

Der dunkle Gott ist Stechpalmenkönig und somit Herrscher über Tir nan Og. Er heißt die Seelen der Verstorbenen willkommen und ermöglicht ihnen die für die Wiedergeburt notwendige Erholung und Regeneration. (Aufenthalt im Totenreich)

Denn der Tod unserer Körper ist nicht das Ende. Das Alte in seiner gewohnten Form stirbt, damit etwas Neues entstehen kann. …“

Quelle / gesamter Artikel: Feuersprung

Bildnachweis: Christi Center

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4 Kommentare

Verfasst von - Oktober 31, 2015 in Mythologie + Ursprung

 

Schlagwörter:

4 Antworten zu “Wurzeln | Samhain

  1. Christian

    Oktober 31, 2015 at 8:27 pm

    Ein Gedicht zu Samhain

    Das Blätterdach es wiegt sich sacht im Windeshauch,
    der Nebel steigt auf – der eisige Rauch.

    Rauch der Feuer der Herzen die brennen,
    Seelen die feiern, singen und rennen.

    Schnell geschwind mein Menschenkind,
    sing mit uns im rauschenden Wind.

    Sing mit uns im Elfenklang,
    tanz mit uns die Nächte lang.

    Wieg dich sanft im Mondenlicht,
    höre die Banshee die zu dir spricht.

    Durchbreche den Schleier der Illusion,
    verspotte die Zweifler mit ihrem eigenen Hohn.

    Gib dich nun hin der Mondenkraft,
    trinkt mit uns vom süßen Saft.

    Saft des Lebens das immer währt,
    Saft der Geburt die uns stetig nährt.
    Saft der Erkenntis – bittersüß.

    Oh mein Menschenkind komm nun geschwind,
    tanz mit uns, sing mit uns, flieg mit uns im Nebelwind.

    Sei ein Teil von uns wie damals schon,
    verspotte die Zweifler mit ihrem eigenen Hohn.

    Eins wir sind in der Heiligen Nacht,
    Eins mit dir – mit jedem der mit uns lacht.

    Kommt nun geschwind ihr Kinder der Nacht …
    Kommt den Samhain hat uns zusammengebracht!

    Liebe Grüße dein Freund Christian

    Gefällt 2 Personen

     
  2. Anonymous

    November 1, 2015 at 8:42 am

    Leider unbekannt

    Gefällt mir

     

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