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Warum Beziehungen ins Rutschen kommen können

16 Sep

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Eine Liebesbeziehung beinhaltet neben dem Repertoire von Anziehung, Begierde, Selbstspiegelung, Mißverständnissen und Schmerz für mich auch die fortwährende (und bei allen Emotionen auch spannende) Frage, welche Kräfte in diesem sensiblen, feingliedrigen und vielschichtigen „System“ wie aufeinander einwirken. Für mich beinhaltet Liebe ähnlich unlösbare Geheimnisse wie Gott oder das Universum – nichts davon werden wir je vollständig verstehen.

Einen sehr interessanten Text zum Kräfteverhältnis von Distanz und Nähe und zum Distanz / Nähe – Konflikt von traumatisierten und / oder Borderline – Persönlichkeiten (wie auch zu guten und schlechten Abgrenzungen in Partnerschaften) fand ich gestern von Coach Andreas Gauger auf „MyMonk“:

„Beziehungen sind stets von zwei entgegengesetzten Kräften bestimmt. Die eine stellt die Nähe und Verbindlichkeit zwischen beiden Partnern her, die andere ist darauf ausgerichtet, die Unabhängigkeit und Autonomie der einzelnen Partner zu gewähren. Eine Kraft bindet, die andere löst.

Zwischen diesen beiden Polen pendeln Beziehungen hin und her. Dabei sind diese Kräfte meist zwischen den Partnern leicht verschoben. Während der eine Partner mehr die Verbindlichkeit der Beziehung im Auge hat und somit bindet, überwiegt beim anderen der Drang nach Autonomie und er tendiert zum Lösen.

Je mehr der eine Partner löst, desto mehr versucht der andere durch vermehrtes Binden gegenzusteuern. Wer im Verlauf der Beziehung mehr löst und wer mehr bindet, wird meist in den ersten Momenten des Kennenlernens unbewusst festgelegt und oft über die Dauer einer ganzen Beziehung beibehalten. Selbstverständlich löst der eine Partner nicht nur, sondern bindet auch, nur überwiegt das Lösen hier mehr oder weniger.

[…]

Findet dieses Auspendeln der beiden Gegenkräfte immer wieder neu auf gesunde Art und Weise statt, ermöglicht es nicht nur persönliches Wachstum, sondern auf partnerschaftlicher Ebene auch echte „Ko-Evolution“. Das gemeinsame Reifen als Paar. Denn jede Veränderung des einen macht eine Mit-Veränderung des anderen nötig, damit die Beziehung weiter funktionieren kann. Deshalb führt es auch oft zu Problemen, wenn nur einer der beiden Partner an persönlichem Wachstum interessiert ist und der andere so bleiben will, wie er ist und am liebsten alles beim alten belassen.

Dann kann es passieren, dass der sich weiter entwickelnde Partner ihm „entwächst“. Entwickeln sich jedoch beide in gleicher Form weiter, so kann das Wachstum des einen den Impuls für das Wachstum des anderen geben.

[…]

Werden auf der anderen Seite die Unverbindlichkeit der Beziehung und die Freiheiten der einzelnen Partner überbetont, ist alles zu locker und vage, sodass man sich nicht wirklich mit dem anderen auseinandersetzt. Denn schließlich ist man ja immer schon mit einem Fuß raus aus der Beziehung. Bei Problemen wird dann eher der Absprung genommen und die Beziehung aufgelöst, sodass man mit dem nächsten hübschen Paar Augen genauso weitermachen kann, wie vorher. Dahinter stecken meist Ängste vor zu viel Abhängigkeit und davor, sich im anderen zu „verlieren“.

Dann ist man vielleicht sogar stolz auf die eigene gefestigte Persönlichkeit und darauf, sich nicht verbiegen zu lassen und übersieht, dass man im Grunde nur anstehenden Wachstumsschritten aus dem Weg geht. Und wundert sich nach einiger Zeit, dass die neue Beziehung plötzlich anfängt, genauso zu verlaufen, wie die vorherige.

[…]

Bei Nähe-Distanz-Konflikten liegen beim betroffenen Partner oft schwerwiegende Bindungstraumata und emotionale Verletzungen in der Vergangenheit vor. Ein Betroffener erlebt es als gefährlich, sich über einen gewissen Punkt hinaus emotional einem anderen zu nähern. Er pendelt innerlich zwischen seinem auch bei ihm vorhandenen Bedürfnis nach Nähe und Zuwendung und der großen Angst vor Verletzungen, die dies bei ihm auslöst. Diese Ängste sind oft diffus und nicht greifbar. Sie können von den Betroffenen selten konkretisiert werden und doch wirken sie erkennbar aus dem Unbewussten heraus. Sie lassen die Betroffenen in der Bewegung auf den Partner hin einfrieren.

[…]

Bei Nähe-Distanz-Konflikten liegen also beide Kräfte (das Lösen und das Binden) in übersteigerter Form in nur einem der beiden Partner vor, was das Kräftegleichgewicht insgesamt in der Beziehung durcheinander bringt. Für die Beteiligten besonders paradox und schwer einfühlbar ist es, dass die Gefahr hier von stärker werdenden Gefühlen ausgeht. Je mehr Zuneigung im Spiel ist, als desto gefährlicher erlebt der betroffene Partner die Beziehung und desto heftiger fällt dann die Gegenbewegung aus.

[…]

Kontrolle ist in diesem Zusammenhang sowieso ein großes Thema, denn das Ausmaß der Hinbewegung auf den anderen zu wird meist nur in dem Rahmen gestaltet, wie ich mich als Betroffener gerade noch sicher fühlen kann und keinen Millimeter weiter. Wann immer ich dann merke, dass meine Gefühle für den anderen zu stark werden und ein empfundener Kontrollverlust droht, ziehe ich mich zurück oder, was auch nicht selten ist, stoße sogar den anderen beiseite und verletze ihn.

Unterhält man sich mit Betroffenen, stellt man häufig fest, dass sie unter starken Schuldgefühlen leiden, denn sie können sich ihr Verhalten oft selbst nicht erklären. Meist hört man dann Sätze wie „Ich verstehe nicht, warum ich das immer wieder tue. Eigentlich liebe ich sie / ihn doch. Warum mache ich das nur immer wieder?“ Daraus lässt sich bereits die pure Verzweiflung über die weitestgehende Unfähigkeit, das eigene Verhalten in der akuten Situation entsprechend zu verändern, heraushören.

[…]

Zu den auslösenden Traumata gehören bei weitem nicht immer die großen und wirklich schlimmen Ereignisse wie Kindesmissbrauch, Vergewaltigung und dergleichen. Obwohl selbstverständlich auch diese meist zu entsprechenden späteren Problemen führen. Oft sind es jedoch die so genannten „Unterlassungstraumatisierungen“. Wenn das, was eigentlich hätte da sein sollen, gefehlt hat. Haben wir frühe Verlassenheitserfahrungen in unserer Lebensgeschichte, verbindet unser „psychischer Apparat“ später häufig emotionale Nähe mit Gefahr und beschließt, lieber nicht mehr zu sehr zu lieben, damit es nicht so weh tut, wenn wir die geliebte Person wieder verlieren oder von ihr zurückgewiesen werden.

[…]

Die natürliche Bewegung des Säuglings zur Mutter hin geht dann ins Leere und das „Emotionsgedächtnis“ im limbischen System des Gehirns speichert, dass die Hinbewegung auf den anderen hin nicht beantwortet wird, wodurch enormes Leid und tiefste Verunsicherung entstehen. […] An diese frühen Traumata erinnern sich Betroffene auch nicht wirklich. Sie wissen davon meist, wenn überhaupt, nur aus Erzählungen. Das Nervensystem eines Säuglings und Kleinkindes ist ja noch nicht voll entwickelt. Während Stressmuster und Emotionen auch im Säuglings-und Kleinkindalter schon weit fortgeschritten sind, entwickeln sich die Teile des Gehirns, die für bewusste Erinnerungen zuständig sind, erst deutlich später. …“

Quelle / gesamter Artikel: MyMonk.de

Bildnachweis: Galerie Designnation

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9 Kommentare

Verfasst von - September 16, 2015 in Wissenschaft + Forschung

 

Schlagwörter:

9 Antworten zu “Warum Beziehungen ins Rutschen kommen können

  1. AnnaGreen

    September 16, 2015 at 7:43 am

    Langer Text – langer Kommentar 😉
    Ich hab mich ertappt beim Lesen, genickt, zugestimmt, in Gedanken ergänzt… In jedem von uns steckt dieses Nähe-Distanz-Dilemma, vllt benennt man es anders: Sicherheitsdenken versus Abenteuergeist oder die Uranus-Saturn-Problematik… In Beziehungen kommt dann noch ein 2. Menschenkind dazu mit seiner eigenen Dynamik…wie gesagt, ich war dabei, mich reinzubohren…

    Und doch war da i-wann ein großes STOP !!!

    Sind das nicht ausgetrampelte Pfade? Eine Ursache zu finden, warum alles so miserabel gelaufen ist, warum Partner nicht zusammenpassen…
    Wer verdient daran? Der Therapeut Punkt
    Was hab ich davon? Die Opferrolle – Glückwunsch, schönes Leben damit 😉

    Klar ist es von Vorteil, Beziehungen für sich selbst zu analysieren, zwecks ehrlicher Selbstreflexion. Um zu erforschen: Was darf ich lernen?
    Beziehungen – egal welcher Art – sind genau das: Lernfelder. Und jeder von uns erschafft sich sein eigenes Lernfeld (Resonanzprinzip), immer wieder, mit vielen Wiederholungen – eben bis man gelernt hat. Und da ich grad beim Erschaffen bin: jeder von uns erschafft das bedürftige, verletzliche, angreifbare Wesen selbst, für das man sich hält. So können denn auch die Beziehungen, die wir als Gift empfinden eigentlich die größte Medizin sein. Um zu erkennen, wer wir selbst wirklich sind.

    Klar ist es etwas flapsig und entbehrt nicht eines gewissen Wahrheitskerns, wenn behauptet wird: Die Psychosen in einer Paarbeziehung müssen nur zusammenpassen ;-)) …Ob das dann als Medizin oder Gift empfunden wird, kommt auf die Dosierung und Wahrnehmung drauf an. Wir leben in einer Welt der Polarität und haben uns angewöhnt, alles in diese Gegensatzschubladen zu stopfen und als großes ODER zu betrachten. Dabei ist es meist ein UND. In einer tiefen Paar-Beziehung werden einerseits liebevolle Anziehungskräfte herrschen und genauso ist dieser Partner derjenige, der uns in den Wahnsinn treibt, weil er genau unsere empfindlichen Punkte triggert. Wenn aber jeder in einer Beziehung sich – immer wieder – dafür entscheidet, die Opferrolle abzulegen, seine Realität neu erschafft, über auftauchende negative Gefühle offen und ehrlich kommuniziert und sich selbst treu bleibt, dann wage ich mal zu behaupten, wachsen beide als Paar und auch jeder für sich wird heiler und kommt immer mehr zum eigenen Kern.

    Also um nochmal auf das Therapeutengequatsche (sorry, aber die Bezeichnung „Betroffene“ geht mir doch zu dolle in den Opferstatus und macht mich aggro) zurückzukommen: klar ist das Erkennen gut, wichtiger ist: Was mache ich mit der Erkenntnis? Ich kann dem „Täter“ verzeihen, dann kommt der Schritt mir als „Opfer“ zu vergeben … um dann zu erkennen, dass es nichts zu vergeben gab, dass ich nur mein Leben im Jetzt gestalten und genießen kann und mich der ganze Kram vorher davon abgehalten hat, in der Gegenwart zu sein: Leben eben.

    Es geht nicht um Distanz oder Nähe, es kann nur Nähe mit Distanz geben. Oder ein Zitat von Rumi: „Binde zwei Vögel zusammen, sie werden nicht fliegen können, obwohl sie nun 4 Flügel haben.“

    Trotzdem danke, der Artikel hat mir auch nochmal alte Denkpfade aufgezeigt.

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    • Tristan Rosenkranz

      September 16, 2015 at 8:59 am

      Das nenn ich tatsächlich mal einen langen Kommentar. Wobei ich für mich sprechen kann, dass ich die Opferrolle generell ablehne, in der mensch sich zu gern „schützend“ einrichtet. Opferrollenbeharrung ist Stagnation. Man kann es aber auch anders sehen: der Text beschreibt identisch das Kräftegefüge und die Problematik persönlichkeitsgestörter Menschen, und ist damit für ein besseres Selbstverständnis und neue Wege geeignet. Und natürlich verdienen Therapeuten, Coaches, Glücksforscher und Gurus ihr Geld damit, andererseits wäre die Welt ohne Therapeuten und andere Erfahrungsträger (die Scharlatane und Halsabschneider mal außen vorgelassen) ein (noch größeres) Desaster. Gemessen daran, dass die Wartezeiten in der Jetztzeit schon ewiglang sind. Menschen, die Leidensdruck unter ihren durch sie selbst nicht durchbrechbaren Mustern haben, können Hilfe erfahren. Und wenngleich das Wort negativ klingt, es sind Betroffene. Wenn wir uns aber an Worten wie „Betroffene“ oder „Opfer“ aufhalten (die mir übrigens beide auch nicht gefallen), kommen wir vom Thema ab. Ergänzende Frage: macht es wirklich immer Sinn und bessere Energien, wenn ich mir alles in schöne Worte packen? Ich glaube nicht. Wie willst Du verletzte Seelen nennen – eine „Challenge“ oder „emotionsflexibel“?

      Ich bin davon überzeugt (auch aus meiner Arbeit mit Trennungseltern), dass manche ohne Hilfe einfach nicht aus ihren Verstrickungen und inneren Käfigen und Reaktionsmustern herausfinden.

      Ein Danke auch von mir für Deine Überlegungen.

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      • AnnaGreen

        September 16, 2015 at 10:32 am

        Da haste jetzt den „Salat“ bzw. Dein Mittag in Form einer Antwort 😉 :

        Das Einfachste – also die Vorspeise – zuerst: Klares Ja, es macht Sinn, mir alles in bessere Worte zu packen, kannste kinesiologisch überprüfen oder nimm als Beispiel die Wasserfotos (hattest Du doch selbst mal gepostet, oder?) von Masaru Emoto und natürlich auch bessere Energien. Übrigens auch, ob ich mich als persönlichkeitsgestörten Menschen betrachte oder als einen inmitten der Vielfalt der unterschiedlichsten Persönlichkeiten. Wobei ich per Definition (natürlich meiner eigenen!) mit ersterem Begriff nichts anfangen kann, weil das so sehr in Richtung Norm geht – die nochmal wer genau bestimmt? Therapeuten ? *lach …die Gesellschaft? *totlach

        Wie sagte Erich Fromm: „Die Normalsten sind die Kränkesten“

        Und nun präsentiere ich das Hauptgericht: der OPFERSTATUS oder die verletzte Seele
        (Ich bin übrigens grad wirklich stark in Versuchung, Dich weiterhin an Deine eigenen Posts zu erinnern, ich lass es jetzt aber mal)

        Jeder von uns geht in diese Opferschiene immer mal wieder rein – ist normal, …Volkskrankheit, würd ich mal sagen.
        Trotzdem ist niemand – in meiner Weltsicht – einfach nur Opfer oder Betroffener. Gut, ich nenn das natürlich anders: da sind an einem bestimmten Prozeß Beteiligte. So wie die eine Seite nicht aus den festgefahrenen Überzeugungen (=Ego) rauskommt, kann die andere Seite das ebensowenig, weil jeder eine andere Sicht der Dinge hat. Jeder hat seinen eigenen Kosmos. Kann sein, dass Therapeuten u.a. helfen können, dass sich der jeweilige Kosmos weitet… auf alle Fälle hilft aber der Leidensdruck. Ohne den würden wir alle ewig in unserer gemütlichen kleinen festgefahrenen Ego-Welt sitzen. Was nicht heißen soll, dass jeder sich selbst helfen soll, nein. Nur erst der Leidensdruck bestimmt, ab wann ich Hilfe in Anspruch nehmen kann, weil ich jetzt offen für neue Impulse bin und bereit bin, das Ego in einem bestimmten Punkt zu überwinden. Was das jetzt mit Verletzungen der Seele zu tun haben soll? Bin ich nicht der richtige Ansprechpartner dafür. Kann man reine Energie oder Licht oder die reinste Form von Liebe verletzen?

        Zeit zum Verdauen ;-))

        Und nun das Dessert – auch wenn es nur ein normaler Wochentag ist *gg

        Nur als zusätzliche Überlegung…Emotionen also Gefühle entstehen aus der Interpretation unseres Gehirns bestimmter körperlicher Vorgänge. Darauf setzt das Ego noch den ein oder anderen Gedanken und intensiviert nochmal tüchtig.
        Bsp.: Forscher haben Blind Dates arrangiert und diese frischen Pärchen in eine Achterbahn (ja, Jahrmarkt ist gemeint) gesetzt. Keine Angst, es gab auch ne Kontrollgruppe ohne Achterbahn. Die Achterbahnpärchen sagten hinterher in den Befragungen aus, sich ineinander verknallt zu haben. Grund: das körperliche Herzrasen (Adrenalin=Flucht/Angriff) und die Nähe zu einem anderen Menschen interpretierte das Gehirn als Verliebtheit, dann noch im Gespräch ein kurzer Abgleich der Gemeinsamkeiten und Peng, da war es Liebe (ein zu oft und falsch strapaziertes Wort).
        Soll heißen, dass uns das Hirn oft einen Streich spielt und es sicher eine „Challenge“ ist, gegen das Gefühlschaos, was dadurch entsteht, anzugehen…

        Und nach den interessanten Gedanken jetzt ein Mittagsschläfchen, bin ganz kaputt. Tut aber gut, das mal auszuformulieren ;-))

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      • Tristan Rosenkranz

        September 16, 2015 at 10:37 am

        Ich lass das mal so stehen und danke Dir dafür. Gebe aber zu bedenken, dass meine eigenen Postings nicht zwangsläufig meiner (ohnehin nicht starren, sondern wie ich in Entwicklung befindlichen) Meinung entsprechen; ebensowenig wie all meine Texte direkte Einblicke in mein Leben gewähren, stattdessen vielmehr ein Bild skizzieren und damit – vielleicht – eine Stimmung oder einen Gedanken an stoßen.

        Niemand von uns kennt die absolute Wahrheit, Therapeuten nicht, Du nicht, ich nicht…

        🙂

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      • Tristan Rosenkranz

        September 16, 2015 at 1:56 pm

        Nachtrag: Ich gebe Dir allerdings recht bzw glaube auch, dass die Denk- und Sprachhygiene wesentlich mitverantwortlich ist an den Energien und Aussichten im eigenen Leben. Darin liegt ja der Grund für meinen langsamen Rückzug aus der Vereinsarbeit. Es gibt Fachgebiete, die von negativen Worten völlig überladen sind. Ich denke da an Worte wie Trennung, Entfremdung, Konflikte, Falschbeschuldigung, Betroffene, Opfer, Traumatisierung etc. pp.. Einerseits. Andererseits ist es schwierig (auch ein negatives Wort), wenn man sein Leben nicht ausschließlich auf positive Energien ausrichten will oder kann und sich gegen bestehende Mißstände engagieren will, sich von negativen Sprachbildern freizuhalten.

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  2. AnnaGreen

    September 16, 2015 at 10:52 am

    Letzteres seh ich genauso 😀 Danke.
    Ich möchte mich nicht oberlehrerhaft verstanden wissen…sorry, wenns so rübergekommen sein sollte.
    …und natürlich ist alles nur als Impuls zu verstehen, tagesformabhängig und überhaupt…

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  3. Heidrun Regina

    September 19, 2015 at 6:39 am

    Interessante Diskussion, wenn sie, wie ich hoffe in die Weite geführt hat…

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