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Archiv für den Monat April 2015

Wolf-Dieter Storl | Erinnerungen

„Götter sterben nicht, sie leben weiter in den Bergen, Bäumen, Seen, Jahreszeiten und anderen Naturphänomenen. Sie leben auch weiter in den Tiefen der Seele, im kollektiven Unbewussten der Menschen. Umfangreiche DNS-Analysen haben bestätigt, dass sich der Genpool der Menschen die in Mitteleuropa leben, seit der Bronzezeit vor rund 4000 Jahren – als die Schöpfer der Himmelsscheibe von Nebra lebten – kaum verändert hat. Aber unsere Erinnerungen gehen noch weiter zurück als das.“

Buchzitat aus „Die alte Göttin und ihre Pflanzen“

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Deviant Art | Adrian Baxter

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Zur Website des Künstlers: Adrian Baxter

 

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Frau Kopf | Sehnen und Suche

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„Alles, was du bist.
Alles, was dir bleibt.
Enge Jeans, hochgekrempelte Ärmel, ein voller Kühlschrank, Platten und Bücher in den Regalen, Fotos an der Wand und Erinnerungen im schweren Kopf.

Ich habe also bin ich.
Job, Verantwortung, Auto oder Monatsticket.
1000 Songs auf handlichem Plastik, hüpfende Bässe im Ohr, hübsche Schuhe an den Füßen und Lust auf Leben.
Draußen schrumpft stetig die Kuppel, die sich Leben nennt.
Die gierigen Augen suchen den Horizont und scheitern.

Barfuß wünscht man sich.
Sand zwischen den Zehen, Meeresluft in den Lungen, Gerüche die neu und nach so lebenswichtigen Erfahrungen riechen.

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Lee Lozowick | Verbindung

„Das einzige, was mich an jedem von euch interessiert,
ist der Teil, der niemals seine Verbindung zum Göttlichen verliert.
Das Dumme an uns Menschen ist nur, dass das,
was niemals die Verbindung zum Göttlichen verliert,
fast immer die Verbindung zu unserer Aufmerksamkeitsfunktion verloren hat.
Daran müssen wir arbeiten.“

 

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Und am Horizont das Glück…

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Gestern flammte dieses Thema kurz in einem innigen Gespräch mit Blick auf meine Stadt auf, zog sich ganz seiner scheuen Natur gemäß aber rasch wieder ins Verborgene zurück. Glück ist eine Frage der Sucht. Je mehr man ihm verfällt, desto weniger wird es sich zeigen. Wenn man die Einflüsse und Ansprüche reduziert, spürt man dessen Schimmern, hört man dessen warme Stimmlage. Es ist ganz egal, wohin man geht, die im Grunde wesentlichen Wahrheiten sind immer dieselben. Hinter dem, was Wirklichkeit genannt wird, den Menschen um uns herum, den materiellen Dingen, dem fortwährenden Rauschen eines hysterischen Systems, zeigt sich Verbundenheit und in ihr – weit später und erst nach Vollbringen der Meisterleistung des Loslassens – absolute Geborgenheit. Im kosmischen Sinne sind wir sicher, kann uns nichts passieren. Energie, die wir nur sind und die unweigerlich ins Ganze zurück kehren wird.

Ich glaube, Hermann Hesse war einer jener Menschen, die man als einsam bezeichnet. Aber lesen Sie mal seine Werke! Insbesondere Siddharta war für mich schon vor vielen Jahren, noch grün und unbewusst und lediglich ahnend, was hinter dem Potemkinschen Dorf existiert, der reinste universelle Fluss. Aus jeder Pore schwitzen seine Essenzen das grenzenlose Glück aus. Hinter jedem Zweifel und jeder Depression kommen diese zarten Knospen zum Vorschein, die sich zur puren Schönheit zu entfalten vermögen, wenn man seine Zwänge abstreift. Reduktion.

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Deviant Art | Alexandra Becker-Black

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Website der Künstlerin: Alexandra Becker-Black

 

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Thich Nhat Hanh | Sein

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„Wir sollten versuchen eine neue Kultur zu schaffen in deren Zentrum das Sein steht. Das ist eine große Herausforderung, denn wir haben die Tendenz in Begriffen des Tuns zu denken und nicht in Begriffen des Seins. Wir glauben, wenn wir nichts tun, dann vergeuden wir die Zeit.  Das ist nicht wahr. Unsere Zeit ist zunächst für uns da, ist da für uns, damit wir sein können. Was zu sein? Lebendig zu sein. Frieden zu sein. Freude zu sein. Zu lieben. Das ist, was die Welt am dringendsten braucht. Wir üben uns darin zu sein. Und wenn wir die Kunst beherrschen friedlich zu sein, stabil zu sein, dann haben wir die Grundlage für jedes Handeln geschaffen. Denn Grundlage jeden Tuns ist es, zu sein. Und die Qualität des Seins bestimmt die Qualität des Tuns. Das Tun muss auf dem Nichts-Tun beruhen. Wir sagen oft: “sitz nicht so herum, tu was” aber wir sollten es umgekehrt sehen. “Tu nicht einfach was, setz Dich hin, sei Da.” Wenn wir diese Sicht kultivieren, dann können wir eine neue Dimension, eine neue Kultur des Seins schaffen. Können so sein, dass Frieden, Brüderlichkeit, Verstehen und Mitgefühl möglich werden. Nichts-Tun als Tun. In unsrer Gesellschaft ist das Leben der meisten völlig verplant. Selbst bei Kindern ist das schon der Fall. Wir zwingen unsre Kinder zu viel zu tun. Und wir zwingen uns selbst dazu, zu viel zu tun. Deswegen leiden wir unter Stress, Burnout, Depressionen,  Magengeschwüren undsoweiter. Das sollten wir ändern.“

Fundort: Herzzentrale

Bildnachweis: Continued on

 

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