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Archiv für den Monat März 2015

Rainer Maria Rilke | (Innere) Zeit

„Man muss den Dingen die eigene, stille ungestörte Entwicklung lassen, die tief von innen kommt und durch nichts gedrängt oder beschleunigt werden kann, alles ist austragen – und dann gebären…

Reifen wie der Baum, der seine Säfte nicht drängt und getrost in den Stürmen des Frühlings steht, ohne Angst, dass dahinter kein Sommer kommen könnte.

Er kommt doch! Aber er kommt nur zu den Geduldigen, die da sind, als ob die Ewigkeit vor ihnen läge, so sorglos, still und weit…

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Der schönste Strömungsfilm der Welt

Erde
…ist unter diesem Link zu finden. Man kann die Erde mit der Maus beliebig drehen, zoomen oder mit einem rechten Mausklick die geographischen Koordinaten hinter dem Aufenthaltsort des Cursors erfahren. Macht Spaß, ist (ent)spannend und lädt geradezu ein, abzutauchen und sich die Lebenswelten „da unten“ vorzustellen.
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Bitte unterstützen Sie unter diesem Link die Familienschutz- / Kinderrechtsinitiative „Gleichmaß e. V.“. Vielen herzlichen Dank!
 

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True Detective | Religion

„Es gibt linguistische Anthropologen, die glauben dass Religion ein Sprachvirus ist.“

Zitate aus der gleichnamigen Serie

 

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Blogempfehlung zum Thema Synästhesie

Zum gestrigen Thema „Synästhesie“ wies mich Blogleserin Maribey auf einen Blog hin, der durch im wahrsten Sinne des Wortes sagenhafte Vielfalt und Tiefe Einblicke in die Erlebniswelten vermischter Sinne gibt. Bereits beim ersten Querlesen keimt in mir der Wunsch auf, es möge fernab von Fachbüchern eine fantastische Lesereise durch dieses unerschöpfliche Universum geben, und lässt mich dabei aus irgend einem Grund an die Filme von Tim Burton denken:

„… Mein innerer Raum beherbergt tausende Wortwesen, Zahlenräume, Zeitgestalten, Farbfreunde und nicht zu vergessen schreckliche Konsonantengeschwister. Außerdem noch die Farben zu Beethovens Neunter, zu den ungarischen Tänzen von Brahms, Bach, Frau Fitzgeralds Goldgesang und leider auch die unglaublich schillerndschönen Farben der Musikrichtung, die ich nicht leiden kann. Darüberhinaus: Erinnerungen an Milchreisstimmen und verstorbene Großmütter, die in Wörtern wohnen; sowie all die anderen Wesen, die in Musik wohnen.

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„Synästhesie – eine ganz besondere Form der Wahrnehmung“

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„… Der Begriff „Synästhesie“ kommt aus dem Griechischen und bedeutet „Vermischung der Sinne“. Noch ist unklar, wie häufig Menschen mit synästhetischen Wahrnehmungen in der Bevölkerung vertreten sind; die Schätzungen variieren von 1:25.000 bis 1:2000. Neueste Vermutungen gehen sogar davon aus, dass jeder 1000. Mensch Synästhetiker sein könnte.

Für einen Menschen mit einfachen Sinnesempfindungen ist die Synästhesie kaum nachvollziehbar. Es ist fast so, als würde man einem Blinden versuchen, das Sehen zu erklären. Die Wochentage in unterschiedlichen Farben sehen? Das Hühnchen kugelförmig schmecken? Die meisten Synästhetiker sehen Worte und Zahlen in Farbe. Für manche von ihnen erscheint der zusätzliche Sinneseindruck in ihrem Inneren, für andere ist es, als hätten sie einen Monitor vor Augen. Wieder andere erfahren die zusätzliche Information quasi „um sich herum“, als seien sie darin eingetaucht.

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Chief Lame Deer – Tahca Ushte (Sioux) | Zivilisation

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„Bevor unsere weißen Brüder kamen, um zivilisierte Menschen aus uns zu machen, hatten wir keine Gefängnisse. Aus diesem Grund hatten wir auch keine Verbrecher. Ohne ein Gefängnis kann es keine Verbrecher geben. Wir hatten weder Schlösser noch Schlüssel, und deshalb gab es bei uns keine Diebe.
Wenn jemand so arm war, dass er kein Pferd besaß, kein Zelt oder keine Decke, so bekam er all dies geschenkt. Wir waren viel zu unzivilisiert, um großen Wert auf persönlichen Besitz zu legen. Wir strebten Besitz nur an, um ihn weitergeben zu können.
Wir kannten kein Geld, und daher wurde der Wert eines Menschen nicht nach seinem Reichtum gemessen. Wir hatten keine schriftlich niedergelegten Gesetze, keine Rechtsanwälte und keine Politiker, daher konnten wir einander nicht betrügen.
Es stand wirklich schlecht um uns, bevor die Weißen kamen, und ich kann es mir nicht erklären, wie wir ohne die grundlegenden Dinge auskommen konnten, die – wie man sagt – für eine zivilisierte Gesellschaft so notwendig sind.“

Bildnachweis: Weisheiten der Indianer
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True Detective | Bewusstsein

„Das menschliche Bewusstsein ist ein Fehltritt der Evolution. Wir sind uns unserer selbst zu sehr bewusst geworden. Die Natur hat einen Blickwinkel auf die Natur geschaffen, der von ihr getrennt ist. Wir sind Kreaturen, die es dem Naturgesetz nach gar nicht geben dürfte. Wir sind Dinge, die sich mit der Illusion abmühen, ein Ich zu besitzen. Diese Glorifizierung von sinnlichen Erfahrungen und Gefühlen – programmiert mit der vollkommenen Gewissheit, dass wir alle jemand sind. Während in Wahrheit doch jedermann niemand ist.“

Zitat aus der gleichnamigen Serie

 
 

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