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Archiv für den Monat Dezember 2014

Verwehungen

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In Wind, Erinnerungen und Prägungen verweht mein persönliches 2014. Es war ein sehr reiches Jahr, voll von Eindrücken, dass da gelebt, geliebt, gelernt, durchtaucht, durchflogen, bedankt und mitunter auch gehasst werden wollte. Und jetzt im im Winterweiß verschwimmenden Horizont ausläuft.

Erst jetzt, in den letzten Wochen des müden Jahres, bilden die zu Boden fallenden Bilder neuen Humus als Nahrung für Erkenntnisse, klarere Sichtweisen, Wertvorstellungen und Grenzen gegenüber Trugbildern, Projektionen, schiefen Maßstäben, den Flugweiten allzu tiefer Emotionen und Energieräubern. Nie zuvor galt es eine derartige Vielzahl neuer Erfahrungen und exklusive Auswahl mitunter elementarer Wendepunkte markierender oder Wege bestätigender Begegnungen zu verstehen und verarbeiten.
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Jesper Juul | Zentrum

„Wenn man im Zentrum steht, ist man immer einsam.“

 
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Verfasst von - Dezember 26, 2014 in Personalien

 

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Mary Oliver | Wildgänse

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„Du musst nicht gut sein,
Du musst auch nicht auf deinen Knien
hunderte von Meilen bereuend durch
die Wüste rutschen.
Du musst nur das zarte Tier deines Körpers
lieben lassen, was es liebt.
Erzähl mir von deiner Verzweiflung, und ich vertraue dir meine an.
Inzwischen dreht sich die Erde weiter.
Inzwischen ziehen die Sonne und die klaren Regenkiesel
über die Landschaften,
über die Prärieen und die tiefen Wälder,
die Berge und die Flüsse.
Inzwischen fliegen die Wildgänse, hoch in der klaren blauen Luft,
ihrem Zuhause entgegen.
Wer du auch bist, ganz gleich wie einsam,
die Welt offenbart sich dir in deiner Vorstellungskraft,
ruft dich wie die Wildgänse, rauh und erregend -und verkündet immer wieder deinen Platz
in der Familie der Dinge.“

Mary Oliver

Bildnachweis: Niederrhein-Foto

 

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Charles Aznavour | Wurzeln

„Die Augen suchen den Himmel, aber das Herz wurzelt in der Erde.“

 
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Verfasst von - Dezember 22, 2014 in Personalien

 

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„Schattenspiele“ in Vorbereitung

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Oftmals fügen sich die Dinge, wenn man keine Erwartungen und Zweifel mehr hat. Und manchmal ist es einfach Zeit, die eine Idee braucht, an die man glaubt. „Schattenspiele“ ist ein solches Leidenschaftsprojekt von mir, was viele Jahre reifte und erst jetzt – als ein sehr schönes Geschenk am Ende eines außerordentlich anspruchsvollen Jahres – zeigte: es ist so weit, es will raus in die Welt.

„Schattenspiele“ ist ein Manuskript, welches in den letzten Jahren entstandene Texte in einen Spannungsbogen aus Liebe und Sehnsucht, Begierde, Berührung, Lust und Atemlosigkeit, aber auch Verlust, Zerrissenheit, Schmerz und jenen grauen, einsamen Tagen nach einer Trennung bringt.

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Erich Fromm „Die Normalsten sind die Kränkesten“

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„… Die Normalsten sind die Kränkesten. Und die Kranken sind die Gesündesten. Das klingt geistreich oder vielleicht zugespitzt. Aber es ist mir ganz ernst damit, es ist nicht eine witzige Formel. Der Mensch, der krank ist, der zeigt, daß bei ihm gewisse menschliche Dinge noch nicht so unterdrückt sind, daß sie in Konflikt kommen mit den Mustern der Kultur und daß sie dadurch, durch diese Friktion, Symptome erzeugen. Das Symptom ist ja wie der Schmerz nur ein Anzeichen, daß etwas nicht stimmt. Glücklich der, der ein Symptom hat. Wie glücklich der, der einen Schmerz hat, wenn ihm etwas fehlt! Wir wissen ja: Wenn der Mensch keine Schmerzen empfinden würde, wäre er in einer sehr gefährlichen Lage. Aber sehr viele Menschen, das heißt, die Normalen, sind so angepaßt, die haben so alles, was ihr eigen ist, verlassen, die sind so entfremdet, so instrumente-, so roboterhaft geworden, daß sie schon gar keinen Konflikt mehr empfinden. Das heißt, ihr wirkliches Gefühl, ihre Liebe, ihr Haß, das ist schon so verdrängt oder sogar so verkümmert, daß sie das Bild einer chronischen leichten Schizophrenie geben.

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Ein russischer Sommer | Liebe

„Das einzige ordnende Prinzip ist die Liebe.“

Leo Tolstoi – Zitat aus dem gleichnamigen Film

 

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